TLDR:
Delta Air Lines hat am 13. Januar 2026 erstmals Boeing-787-Dreamliner bestellt: 30 Boeing 787-10 fest, plus Optionen für 30 weitere. Die 787-10 soll Deltas Langstreckenflotte modernisieren und ist laut Delta besonders passend für das Transatlantik- und Südamerika-Netz. Parallel bleibt Delta bei ihrer gemischten Airbus-/Boeing-Strategie und hat weiterhin umfangreiche Bestellungen für Schmalrumpf-Flugzeuge in der Pipeline.
Warum dieser Deal gerade jetzt relevant ist
Delta gilt seit Jahren als Airline mit einer sehr großen, bewusst diversifizierten Flotte. Umso bemerkenswerter ist diese Nachricht: Zum ersten Mal holt Delta die Boeing 787 ins Unternehmen. Das ist nicht nur ein Flotten-Update, sondern ein strategischer Schritt, der viel über Deltas künftige Langstrecken-Planung verrät.
Die Eckdaten, die ihr kennen solltet:
- 30 Boeing 787-10 sind fest bestellt
- Optionen für weitere 30 sind vereinbart
- Delta positioniert die 787-10 als Ergänzung für das Transatlantik- und Südamerika-Netz
- Der Auftrag ist Teil der langfristigen Flottenmodernisierung und Kapazitätsplanung
Die Bestellung im Detail: 30 Boeing 787-10 plus Optionen
Delta hat die Dreamliner-Bestellung offiziell kommuniziert und damit einen echten Branchen-Aufreger geliefert: Ein Widebody-Großauftrag an Boeing, obwohl Delta zuletzt auf der Langstrecke stark Airbus-geprägt war.
Wichtig: In den offiziellen Mitteilungen wird nicht nur von Modernisierung gesprochen, sondern auch von einer Fortsetzung des Premium-Fokus und von Effizienzgewinnen, die in den nächsten Jahren eine zentrale Rolle spielen werden.
Was ebenfalls auffällt: Boeing betont in der eigenen Mitteilung die 787-typischen Vorteile wie Effizienz und Reichweite sowie die Rolle des Flugzeugs für internationale Expansion.
Was ist die Boeing 787-10, und wofür eignet sie sich?
Die Boeing 787-10 ist die längste Version der Dreamliner-Familie. Das bringt typische Eigenschaften mit sich, die für Airlines wie Delta besonders attraktiv sind:
1) Mehr Platz, mehr Sitzkapazität
Die 787-10 ist auf hohe Nachfrage und dichte Langstrecken ausgelegt. Boeing kommuniziert für die 787-10 eine Kapazität von bis zu 336 Passagieren (je nach Kabinenlayout).
2) Effizienz als Schlüsselargument
Die 787-Familie wird von Boeing als besonders effizient positioniert, unter anderem durch Leichtbau und moderne Triebwerkstechnologie. In der Praxis bedeutet das für Airlines: potenziell geringere Betriebskosten pro Sitz, gerade auf Strecken mit hoher Auslastung.
3) Reichweite: Langstrecke ja, aber nicht ultra-lang
Die 787-10 hat im Vergleich zur 787-9 eine geringere Reichweite, ist aber für viele klassische Delta-Märkte ideal: Transatlantik, Nord-Süd-Verkehr, Teile von Südamerika und ausgewählte Strecken nach Asien, je nach Routing und Payload.
Warum die 787 für Delta Sinn ergibt
Delta selbst ordnet die 787-10 als “ideale Ergänzung” für bestimmte Netzteile ein. Das ist ein wichtiger Hinweis: Es geht nicht darum, Airbus zu ersetzen, sondern die Langstreckenflotte sinnvoll zu ergänzen.
Drei plausible Gründe (ohne Spekulation über interne Planung)
- Modernisierung älterer Widebodies
Delta betreibt weiterhin eine große Anzahl Boeing-767-Jets. Viele davon sind deutlich älter als moderne Neubaufähige Widebodies. Eine schrittweise Modernisierung liegt als Zielsetzung nahe. - Kapazität dort, wo Delta sie braucht
Die 787-10 ist besonders interessant, wenn man viele Sitze wirtschaftlich auf die Strecke bringen will, ohne gleich in sehr große Flugzeuge zu gehen. - Risikodiversifikation im Beschaffungsmarkt
Airlines sichern sich oft Optionen und verteilen Flottenentscheidungen, um Lieferkettenrisiken zu reduzieren. Dass Delta neben Airbus-Widebodies nun auch 787-Widebodies bestellt, passt zu einer Strategie der Lieferanten-Diversifikation.
Aktuelle Flotte von Delta Air Lines: Überblick nach Kurz-/Mittel- und Langstrecke
Delta ist bekannt dafür, viele Muster parallel zu betreiben. Für euch als Vielflieger ist das relevant, weil Produkt, Kabine und Sitz je nach Flugzeugtyp stark variieren können.
Im Folgenden bekommt ihr eine praktische Übersicht (nach Typfamilien). Exakte Zählstände schwanken je nach Quelle und Stichtag, die Musterstruktur ist jedoch eindeutig.
Airbus Kurz- und Mittelstrecke (Schmalrumpf)
Delta setzt im Airbus-Segment auf nahezu die gesamte A220/A320-Familie:
- Airbus A220-100
- Airbus A220-300
- Airbus A319-100
- Airbus A320-200
- Airbus A321-200 (ceo)
- Airbus A321neo
Warum das wichtig ist: Gerade A321neo und A220 gelten als zentrale Bausteine zur Erneuerung älterer Kurzstreckenmuster.
Boeing Kurz- und Mittelstrecke (Schmalrumpf)
Auch bei Boeing ist Delta breit aufgestellt:
- Boeing 717-200
- Boeing 737-800
- Boeing 737-900ER
- Boeing 757-200
- Boeing 757-300
Einordnung: Die 717 und 757 gehören bei Delta zu den ikonischen, aber teils älteren Teilflotten. Wie schnell diese ersetzt werden, hängt stark von Lieferplänen und Einsatzprofilen ab.
Langstrecke (Widebody)
Im Widebody-Bereich lag der Fokus bisher klar auf Airbus, mit Boeing 767 als verbliebenem Boeing-Widebody-Backbone:
- Airbus A330-200
- Airbus A330-300
- Airbus A330-900neo
- Airbus A350-900
- Boeing 767-300
- Boeing 767-400
Und jetzt neu: Boeing 787-10 (bestellt, noch nicht ausgeliefert)
Offene Bestellungen: Was Delta in den nächsten Jahren noch erwartet
Delta hat in der offiziellen Kommunikation zur 787-Bestellung auch eine Zahl genannt, die ihr euch merken solltet:
- 232 Narrowbody-Jets (Schmalrumpf) sind für die kommenden Jahre bestellt
- 54 Widebody-Jets (Großraum) sind bestellt
Das ist deshalb spannend, weil es zeigt: Die 787-Bestellung ist kein isolierter Kauf, sondern Teil eines großen Modernisierungs- und Wachstumsplans.
Was bedeutet das für euch als Reisende?
Die 787-10 ist aus Passagiersicht vor allem aus drei Gründen interessant:
1) Kabinen- und Produktwechsel sind wahrscheinlich
Neue Flugzeuge bedeuten oft neue Kabinengenerationen, gerade in Business Class und Premium Economy. Bei Delta sind Kabinenstandards zwar vergleichsweise konsistent, dennoch sind neue Muster häufig Anlass für Produktupdates.
2) Mehr Effizienz, bessere Einsatzplanung
Effizientere Flugzeuge können Strecken wirtschaftlicher machen. Das kann helfen, Frequenzen zu stabilisieren oder neue Märkte attraktiver zu bedienen.
3) Flottenmix bleibt, ihr müsst weiterhin genau hinschauen
Delta wird durch die 787 nicht “einheitlicher”. Eher im Gegenteil: Der Mix wächst. Das heißt für euch: Bei wichtigen Flügen lohnt sich weiterhin der Blick auf
- Flugzeugtyp
- Sitzplan
- Kabinenprodukt (Delta One, Premium Select etc.)
- ggf. Routenprofil (Tag/Nacht, Umsteigezeiten)
FAQ: Häufige Fragen zur Delta-787-Bestellung
Ist das wirklich Deltas erste 787-Bestellung?
Ja. Genau das macht die Meldung so auffällig.
Kommt die 787-10 auf Delta-Strecken nach Europa?
Delta nennt explizit das transatlantische Netzwerk als passenden Einsatzbereich. Welche konkreten Routen es werden, hängt von Auslieferungen, Kabinenkonfigurationen und Netzwerkplanung ab.
Warum die 787-10 und nicht 787-9?
Die 787-10 priorisiert Kapazität und Wirtschaftlichkeit auf vielen Langstrecken, während die 787-9 meist mehr Reichweitenflexibilität bietet. Für transatlantische und viele Lateinamerika-Märkte kann die 787-10 sehr gut passen.
Wird Delta damit Airbus reduzieren?
Dazu gibt es keine klare Ansage. Aus den Aussagen lässt sich eher ableiten: Delta ergänzt, statt zu ersetzen.
Fazit: Delta setzt auf Modernisierung, aber bleibt bewusst diversifiziert
Die 787-Bestellung ist ein klares Signal: Delta baut die Langstrecke weiter um, und zwar nicht als radikaler Schnitt, sondern als kontrollierte Ergänzung zu einer bereits sehr großen Widebody-Flotte.
Kurz gesagt:
- Bedeutender Schritt, weil es Deltas erster 787-Deal ist
- Praktisch sinnvoll, weil die 787-10 für viele Delta-Netzteile sehr gut passt
- Für Reisende relevant, weil neue Jets oft neue Kabinenprodukte und veränderte Einsatzmuster bedeuten
Bildideen (Nanobanana, 16:9) + Platzierung
1) Hero (photorealistisch)
Platzierung: Direkt unter H1, oberhalb TLDR oder direkt nach TLDR.
Prompt:
Photorealistic scene of a Delta Air Lines Boeing 787-10 Dreamliner parked at a modern airport gate at golden hour, subtle cinematic lighting, crisp details, realistic reflections on the fuselage, soft background bokeh with terminal glass architecture, no text, no logos altered, 16:9, ultra realistic, high dynamic range, editorial aviation photography style
2) Infografik 1: “Delta Flotte nach Segmenten”
Platzierung: Im Abschnitt „Aktuelle Flotte … Überblick“, direkt vor den Listen.
Prompt:
Clean aviation infographic in German, 16:9, structured layout with three columns: Narrowbody Airbus, Narrowbody Boeing, Widebody, each with bullet icons and aircraft silhouettes, modern minimal design, high readability, premium business look, colors inspired by Meilenmeister branding (dark navy, light background accents), include small legend and simple icons, no photos, crisp vector style
3) Infografik 2: “Warum 787-10 für Delta?”
Platzierung: Vor dem Fazit, nach dem Abschnitt „Was bedeutet das für Reisende?“.
Prompt:
High-quality German infographic, 16:9, headline “Warum die Boeing 787-10 für Delta spannend ist”, three feature blocks with icons: Kapazität, Effizienz, Netzwerk-Fit (Transatlantik & Südamerika), minimalist premium style, Meilenmeister-inspired color palette (navy/white/subtle accent), clean typography, lots of whitespace, crisp vector graphics, no airline logos, no stock photos
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