Lounge-Zugang kaufen: Was Lufthansa wirklich verkauft (2026)

Erschienen13.08.20268 Min. Lesezeit
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Eingang einer dunkel gehaltenen Flughafen-Lounge bei Nacht mit goldener Akzentbeleuchtung und Blick auf das Vorfeld
Mit KI erstellt

Es ist kurz vor sechs Uhr morgens in Frankfurt, du hast noch zwei Stunden bis zum Abflug, und du stehst vor einer Glastür, hinter der es ruhig, warm und nach frischem Kaffee aussieht. Daneben ein Schild mit Zugangsregeln, die auf dich alle nicht zutreffen. Kein Status, kein Business-Class-Ticket. Also die naheliegende Frage: Kann ich mich hier einfach einkaufen?

Die Antwort ist unbequemer, als die meisten Ratgeber im Netz sie darstellen. Es kursiert hartnäckig die Zahl von 59 Euro für einen Lufthansa-Tagespass. Ich habe deshalb am 14. August 2026 nachgesehen, was Lufthansa selbst auf den eigenen Seiten schreibt, und das Ergebnis weicht davon deutlich ab. Es gibt einen kaufbaren Zugang, aber er funktioniert anders, als der Begriff Tagespass vermuten lässt.

Dieser Beitrag klärt drei Dinge: was Lufthansa tatsächlich verkauft und zu welchem Preis, warum das für Alleinreisende ohne Status meistens nicht funktioniert, und welche Wege stattdessen offenstehen. Alle Preise mit Stand August 2026.

Auf einen Blick

35 € pro BegleitungBusiness Lounge
40 € (nur für Senator-Begleitung)Senator Lounge
50 € bei AnkunftWelcome Lounge FRA
Bordkarte für denselben FlugVoraussetzung
Deutschland, USA, Mailand MalpensaGültig in
Kein Kauf möglichAllein ohne Status

Der Tagespass, den es so nicht gibt

Fangen wir mit dem an, was am häufigsten falsch verstanden wird. Wenn du im Netz nach dem Preis für einen Lufthansa-Lounge-Zugang suchst, findest du Zahlen zwischen 39 und 59 Euro, oft mit dem Zusatz, man könne den Zugang online buchen. Auf den offiziellen Lufthansa-Seiten zu den Zugangsregeln findet sich davon nichts.

Was dort steht, ist etwas anderes: Lufthansa verkauft Voucher für die Begleitung. Das ist kein sprachliches Detail, sondern der ganze Unterschied. Ein Tagespass wäre ein Produkt, das sich jeder Reisende kaufen kann. Ein Begleiter-Voucher setzt voraus, dass es jemanden gibt, der dich mitnimmt, und dieser Jemand muss selbst zugangsberechtigt sein.

Konkret heisst das: Du kannst als Frequent Traveller, Senator oder HON Circle Member deine Begleitung mit in die Lounge nehmen und für sie bezahlen. Auch Reisende in der Premium Economy Class können sich diesen Zugang für die Business Lounge kaufen. Was nicht geht: allein am Eingang stehen, ohne Status, ohne einladende Person, und 35 Euro auf den Tresen legen.

Ich schreibe das so deutlich, weil die falsche Erwartung am Flughafen teuer wird. Wer damit plant, in der Lounge zu frühstücken, und dann abgewiesen wird, sitzt am Gate und ärgert sich. Besser, du weisst es vorher.

Was der Voucher kostet

Die Preise sind übersichtlich und seit längerem stabil. Sie hängen davon ab, welche Lounge-Kategorie du betrittst, nicht davon, wie lange du bleibst oder wie weit du fliegst.

Für die Business Lounge in Europa und den USA zahlst du 35 Euro pro Begleitperson. Die Senator Lounge kostet 40 Euro, dieser Preis gilt allerdings nur für Begleitungen von Senatoren, weil Frequent Traveller selbst keinen Senator-Lounge-Zugang haben und ihn folglich auch nicht weitergeben können. Die Welcome Lounge in Frankfurt, die du nach der Landung nutzt, kostet 50 Euro.

Infografik: Der Lufthansa-Begleiter-Voucher kostet 35 Euro für die Business Lounge, 40 Euro für die Senator Lounge und 50 Euro für die Welcome Lounge in Frankfurt
Mit KI erstellt
Die drei Preisstufen des Lufthansa-Begleiter-Vouchers: 35 Euro für die Business Lounge, 40 Euro für die Senator Lounge und 50 Euro für die Welcome Lounge in Frankfurt. Stand: August 2026.Mit KI erstellt

Ordnen wir 35 Euro kurz ein, weil eine nackte Zahl wenig sagt. Für 35 Euro bekommst du am Flughafen etwa zwei Kaffee, ein belegtes Brötchen und ein Wasser, wenn du Pech hast auch weniger. In der Lounge sind Getränke, warme und kalte Speisen, WLAN und ein ruhiger Sitzplatz enthalten. Bei einer Wartezeit von zwei bis drei Stunden rechnet sich das für viele. Bei vierzig Minuten Aufenthalt eher nicht.

Erst prüfen: Vielleicht musst du gar nichts zahlen

Bevor du am Service-Schalter dein Portemonnaie zückst, lohnt ein Blick auf eine Regel, die viele übersehen. Je nach Status und Reiseklasse darfst du eine oder sogar zwei Begleitpersonen kostenfrei mitnehmen. Wer das nicht weiss, kauft einen Voucher für jemanden, der ohnehin durchgekommen wäre.

Am grosszügigsten ist die First Class: Reisende in der First Class von Lufthansa oder SWISS nehmen zwei Begleitpersonen plus eigene Kinder unter 18 Jahren mit in die Lufthansa Lounges. Dasselbe gilt für HON Circle Member. Senatoren dürfen eine Begleitperson und eigene Kinder unter 18 Jahren mitnehmen, und das kostenlos. Erst ab der zweiten erwachsenen Begleitung wird gezahlt.

Star-Alliance-Mitglieder mit Gold-Status nehmen eine Begleitperson mit. In den Star-Alliance-Partner- und Vertrags-Lounges ist es überall eine Begleitperson, auch für First-Class-Reisende und HON Circle Member.

Und jetzt die zwei Gruppen, bei denen es regelmässig knallt: Business-Class-Passagiere und Frequent Traveller dürfen niemanden kostenfrei mitnehmen. Wer in der Business Class zu zweit reist, kommt selbst hinein, die Begleitung aber nicht, obwohl beide dasselbe Ticket haben. Genau das ist der häufigste Fall, in dem ein Voucher tatsächlich gekauft wird, und genau deshalb ist die Frequent-Traveller-Karte in der Praxis weniger wert, als sie klingt.

Die Bedingungen, an denen es scheitert

Der Preis ist der einfache Teil. Die Bedingungen entscheiden darüber, ob der Weg für dich überhaupt offensteht, und hier steckt das eigentliche Kleingedruckte.

Erstens brauchst du eine gültige Lufthansa-Bordkarte mit LH-Ticketnummer. Ein Flug mit einer anderen Airline reicht nicht, auch nicht innerhalb der Star Alliance. Zweitens muss die Begleitung auf demselben Flug sitzen wie die einladende Person. Ein gemeinsamer Kaffee vor getrennten Abflügen fällt damit aus. Drittens müsst ihr die Lounge zusammen verlassen, die eingeladene Person kann also nicht länger bleiben.

Und viertens, geografisch am wichtigsten: Der kaufbare Zugang gilt ausschliesslich für Lufthansa Business Lounges in Deutschland, den USA und in Mailand Malpensa. In Wien, Zürich oder Madrid funktioniert er nicht, selbst wenn dort eine Lufthansa-Group-Lounge steht.

Infografik: In drei Schritten zum Voucher, nämlich gleicher Flug, Lufthansa Service-Schalter, Bordkarte zeigen
Mit KI erstellt
So kommst du an den Voucher: Beide Personen müssen auf demselben Flug sein, der Voucher wird am Lufthansa Service-Schalter gekauft, am Eingang zeigst du die Bordkarte. In Frankfurt und München geht der Kauf auch direkt am Lounge-Eingang.Mit KI erstellt

Der Kauf selbst läuft unspektakulär ab. Du holst den Voucher am Lufthansa Service-Schalter des Abflughafens, und zwar unmittelbar vor dem Lounge-Besuch, nicht Wochen vorher. In Frankfurt und München geht es bequemer: Dort kannst du den Zugang direkt am Lounge-Eingang erwerben. Die Voucher für die Welcome Lounge in Frankfurt bekommst du bei der Ankunft am Eingang, zusammen mit einer interkontinentalen Lufthansa-Bordkarte.

Der Sonderfall Premium Economy

Eine Gruppe wird in dieser Diskussion regelmässig übersehen, dabei ist sie zahlenmässig die grösste: Reisende in der Premium Economy Class.

Die Premium Economy hat bei Lufthansa keinen Lounge-Zugang, das ist eine der häufigsten Enttäuschungen bei dieser Buchungsklasse. Viele erwarten für den Aufpreis gegenüber der Economy auch eine Lounge und stehen dann vor verschlossener Tür. Was Premium-Economy-Reisende aber dürfen: den Zugang zur Business Lounge und zur Welcome Lounge kaufen, zu denselben 35 beziehungsweise 50 Euro.

Das ist die einzige Konstellation, in der du dir als Reisender ohne Status und ohne einladende Person den Zugang zu einer Lufthansa-Lounge tatsächlich kaufen kannst. Wenn du also ohnehin zwischen Economy und Premium Economy schwankst und Wert auf die Lounge legst: Die Premium Economy schaltet dir diese Kaufoption frei, die Economy nicht.

Wenn du allein reist: Priority Pass

Bleibt die Frage, die diesen Beitrag ausgelöst hat. Du reist allein, hast keinen Status, fliegst Economy. Wie kommst du in eine Lounge?

Der geradlinigste Weg ist eine eigene Priority-Pass-Mitgliedschaft. Priority Pass ist kein Airline-Programm, sondern ein unabhängiges Netzwerk aus über 1.900 Lounges weltweit. Der Zugang hängt nicht daran, mit wem du fliegst, sondern nur an deiner Mitgliedschaft und einer gültigen Bordkarte.

Priority Pass verkauft drei Stufen, und rechnet auch auf der deutschen Seite in britischen Pfund ab. Standard kostet 69 Pfund im Jahr, dabei zahlst du jeden Lounge-Besuch zusätzlich einzeln. Standard Plus liegt bei 229 Pfund, Prestige bei 419 Pfund im Jahr. Je höher die Stufe, desto mehr Besuche sind in der Jahresgebühr enthalten.

Ehrlich gesagt lohnt sich die Standard-Stufe für Gelegenheitsreisende selten. Du zahlst eine Jahresgebühr und trotzdem jeden Besuch. Interessant wird Priority Pass erst, wenn du entweder häufig fliegst oder die Mitgliedschaft nicht selbst bezahlst, sondern über eine Kreditkarte bekommst.

Infografik: Drei Wege in die Lounge, nämlich Voucher nur als Begleitung, Priority Pass als eigene Mitgliedschaft, Kreditkarte mit Zugang inklusive
Mit KI erstellt
Drei Wege in die Lounge: Der Lufthansa-Voucher funktioniert nur als Begleitung einer zugangsberechtigten Person. Priority Pass ist eine eigene Mitgliedschaft, unabhängig von der Airline. Manche Kreditkarten bringen den Zugang als Bestandteil mit.Mit KI erstellt

Die Kreditkarten-Rechnung, ohne Schönfärberei

Damit sind wir beim dritten Weg, und weil ich auf dieser Seite Kreditkarten empfehle, will ich diese Rechnung besonders sauber aufmachen.

Die Amex Platinum enthält eine Priority-Pass-Mitgliedschaft und kostet 720 Euro im Jahr. Wenn du diese Karte ausschliesslich wegen des Lounge-Zugangs holst, musst du das gegen die Alternativen rechnen. Gegenüber dem Lufthansa-Voucher zu 35 Euro entspricht die Jahresgebühr rund zwanzig Lounge-Besuchen. Gegenüber einer selbst gekauften Priority-Pass-Prestige-Mitgliedschaft zu 419 Pfund ist die Karte teurer, bringt dafür aber deutlich mehr als nur Lounges.

Meine ehrliche Einschätzung: Als reine Lounge-Eintrittskarte rechnet sich die Platinum für die wenigsten. Wer zwei- oder dreimal im Jahr fliegt, fährt mit dem Voucher oder mit gar nichts günstiger. Die Karte trägt sich erst, wenn du die übrigen Guthaben und Leistungen tatsächlich abrufst und der Lounge-Zugang einer von mehreren Gründen ist, nicht der einzige.

Die drei Wege im direkten Vergleich

Lufthansa-Voucher

Kosten
35–50 € pro Besuch
Funktioniert allein ohne Status
Nein, nur als Begleitung (Ausnahme Premium Economy)
Airline-unabhängig
Nein, nur mit LH-Bordkarte
Wo es gilt
Deutschland, USA, Mailand Malpensa
Lohnt sich ab
Sofort, wenn jemand dich mitnimmt

Priority Pass

Kosten
Ab 69 £ im Jahr plus Besuchsgebühr
Funktioniert allein ohne Status
Ja
Airline-unabhängig
Ja
Wo es gilt
Über 1.900 Lounges weltweit
Lohnt sich ab
Etwa ab fünf Flügen im Jahr
Zugang inklusive

Amex Platinum

Kosten
720 € im Jahr
Funktioniert allein ohne Status
Ja
Airline-unabhängig
Ja
Wo es gilt
Priority-Pass-Netzwerk
Lohnt sich ab
Nur wenn du auch die übrigen Leistungen nutzt

Werbung: Die Verlinkung zur Amex Platinum ist ein Empfehlungslink, für den ich eine Provision erhalte. Die Preise der anderen Optionen stammen von lufthansa.com und prioritypass.com, abgerufen am 14.08.2026.

Wann sich der Kauf wirklich lohnt

Nach all den Regeln die praktische Frage: Wann solltest du zugreifen, wann lässt du es?

Der Voucher lohnt sich, wenn drei Dinge zusammenkommen: Du hast mehr als zwei Stunden Wartezeit, du reist mit jemandem, der dich einladen kann, und der Flughafen ist voll. Genau dann kaufst du dir nicht nur Essen, sondern vor allem einen Sitzplatz und Ruhe, und das ist an einem vollen Freitagnachmittag in Frankfurt mehr wert als die 35 Euro.

Lass es, wenn deine Wartezeit unter einer Stunde liegt. Bis du die Lounge gefunden, dich eingerichtet und einmal gegessen hast, ruft schon der Boarding-Aufruf. Lass es auch, wenn du am Abend fliegst und die Lounge kurz vor Schluss nur noch Restbestände anbietet.

Und eine Beobachtung aus eigener Erfahrung: Die Lufthansa-Lounges in Frankfurt und München sind zu Stosszeiten selbst voll. Ich habe schon in einer Business Lounge gestanden, in der kein Sitzplatz frei war. Der Voucher garantiert dir Einlass, solange Kapazität da ist, aber keinen Sessel am Fenster. Wenn Ruhe dein Hauptargument ist, lohnt der Blick auf die kleineren Lounges abseits der Hauptterminals.

Vor dem Kauf kurz durchgehen

  • Wartezeit über zwei Stunden?

    Darunter lohnt sich der Kauf selten, du sitzt kaum, bevor das Boarding beginnt.

  • Reist ihr auf demselben Flug?

    Ohne gemeinsamen Flug gibt es keinen Begleiter-Voucher, das ist die härteste Bedingung.

  • Hat die einladende Person Status oder Premium Economy gebucht?

    Frequent Traveller, Senator und HON Circle dürfen einladen, Premium Economy darf für sich selbst kaufen.

  • Fliegst du mit einer Lufthansa-Bordkarte?

    Eine LH-Ticketnummer ist Pflicht, ein Star-Alliance-Flug einer anderen Airline reicht nicht.

  • Startest du in Deutschland, den USA oder Mailand Malpensa?

    Nur dort gilt der käuflich erwerbbare Zugang.

  • Fliegst du öfter als fünfmal im Jahr?

    Dann rechne eine Priority-Pass-Mitgliedschaft gegen die Summe der Einzelkäufe.

Was ich selbst mache

Weil die Frage regelmässig kommt: Ich kaufe Voucher fast nie. Nicht aus Prinzip, sondern weil die Bedingung mit dem gemeinsamen Flug bei mir selten passt.

Was ich stattdessen mache, ist unspektakulär: Ich schaue vor der Buchung nach, welche Lounges am Abflughafen überhaupt zugänglich sind und zu welchen Bedingungen. Bei einem Umsteigeverbindung mit vier Stunden Aufenthalt ist der Lounge-Zugang ein echtes Argument für eine bestimmte Route, bei einem Direktflug am frühen Morgen ist er es nicht.

Für die konkreten Lounges an den grossen deutschen Flughäfen habe ich das jeweils einzeln aufgeschrieben, inklusive der Frage, wer dort ohne Status hineinkommt. Wenn du wissen willst, was dich an deinem Abflughafen erwartet, sind das die passenden Beiträge: Frankfurt Terminal 1, München Terminal 2, Düsseldorf, Hamburg, Berlin und Wien.

Fazit

Der käufliche Lounge-Zugang bei Lufthansa ist realer als sein Ruf, aber enger geschnitten als erhofft. 35 Euro für die Business Lounge, 40 Euro für die Senator Lounge, 50 Euro für die Welcome Lounge in Frankfurt, und das alles nur als Begleitung einer zugangsberechtigten Person oder als Premium-Economy-Reisender. Einen allgemeinen Tagespass, den sich jeder am Eingang kaufen kann, gibt es auf den offiziellen Seiten nicht.

Wenn du allein und ohne Status reist, führt der Weg über eine eigene Priority-Pass-Mitgliedschaft oder über eine Kreditkarte, die den Zugang mitbringt. Beides lohnt sich erst ab einer gewissen Flugfrequenz, und wer zweimal im Jahr in den Urlaub fliegt, fährt mit einem guten Buch am Gate ehrlich gesagt besser als mit einer Jahresgebühr.

Häufige Fragen zum Lounge-Zugang

Auf den offiziellen Lufthansa-Seiten ist kein Online-Kauf beschrieben. Die Voucher gibt es am Lufthansa Service-Schalter des Abflughafens unmittelbar vor dem Lounge-Besuch, in Frankfurt und München zusätzlich direkt am Lounge-Eingang. Stand: August 2026.
Die Business Lounge in Europa und den USA kostet 35 Euro pro Begleitperson, die Senator Lounge 40 Euro und die Welcome Lounge in Frankfurt 50 Euro. Die Anzahl der kaufbaren Begleitpersonen ist nicht begrenzt.
Über den Lufthansa-Voucher nicht, mit einer Ausnahme: Reisende in der Premium Economy Class können den Zugang zur Business Lounge selbst kaufen. Ansonsten brauchst du eine Priority-Pass-Mitgliedschaft oder eine Kreditkarte mit Lounge-Zugang.
Nur eingeschränkt. Der käuflich erwerbbare Zugang gilt für Lufthansa Business Lounges in Deutschland, den USA und in Mailand Malpensa. In anderen Ländern funktioniert er auch dann nicht, wenn dort eine Lounge der Lufthansa Group steht.
Ja. Die Begleitperson braucht eine gültige Lufthansa-Abflugs-Bordkarte für denselben Flug wie die einladende Person, und beide müssen die Lounge gemeinsam wieder verlassen.
Nein, die Premium Economy Class beinhaltet keinen Lounge-Zugang. Reisende dieser Klasse können den Zugang zur Business Lounge und zur Welcome Lounge aber für 35 beziehungsweise 50 Euro kaufen.

Alle Preise und Zugangsregeln in diesem Beitrag stammen von lufthansa.com sowie prioritypass.com und wurden am 14. August 2026 abgerufen. Lounge-Konditionen ändern sich gelegentlich, prüfe die Angaben vor dem Kauf bitte noch einmal an der Quelle.

Geschrieben von

Simon Edholzer

Gründer von Meilen-Meister. Sammelt selbst aktiv Meilen und Punkte mit Amex Gold, Platinum und Payback Amex — zuletzt 40.000 Membership-Rewards-Punkte über eine einzige Empfehlung — und fliegt damit regelmäßig nach Südostasien. Mehr über mich und meine Methodik

Zuletzt aktualisiert am 13.08.2026

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