Lufthansa Allegris in der Boeing 787: Warum die Business Class bis Juli 2026 weitgehend gesperrt bleibt

TLDR:

Lufthansa setzt die Boeing 787-9 mit Allegris-Kabine ab Frankfurt bereits im Linienbetrieb ein, kann aber weiterhin nur 4 von 28 Business-Class-Sitzen verkaufen. Der Grund sind ausstehende FAA-Zertifizierungen für große Teile der Sitzinstallation. Nach mehreren Zeitplanverschiebungen werden die restlichen Business-Sitze laut aktuellen Buchungs- und Seatmap-Indikatoren erst für Flüge ab 1. Juli 2026 zum Verkauf freigegeben.

Meta-Titel (50–60 Zeichen):
Lufthansa 787 Allegris: Business bis Juli 2026 gesperrt

Meta-Beschreibung (100–150 Zeichen):
In der Lufthansa 787-9 mit Allegris sind weiter nur 4/28 Business-Sitze buchbar. Ursachen, Zeitplan bis Juli 2026 und Tipps zur Buchung.


Update Januar 2026: Nächste Verschiebung auf Juli 2026

Lufthansa hatte zwischenzeitlich erkennbar darauf hingearbeitet, die vollständige Allegris Business Class in der 787 ab 1. Mai 2026 zu verkaufen. Laut aktuellen Berichten wurde dieser Zeitpunkt jedoch erneut verschoben: Alle Business-Class-Sitze werden nun erst für Flüge ab 1. Juli 2026 angeboten, davor bleiben weiterhin nur die vier Business Suiten in Reihe 1 im Verkauf.


Über die Allegris-Kabine in der Lufthansa Boeing 787

Lufthansa Allegris ist die neue Kabinengeneration der Airline für Langstrecken und umfasst Economy, Premium Economy sowie Business (und je nach Flugzeugtyp auch First). Für die Boeing 787-9 ist die Allegris-Konfiguration als Dreiklassen-Kabine geplant:

  • 231 Sitze Economy Class
  • 28 Sitze Premium Economy
  • 28 Sitze Business Class (inklusive 4 Business Class Suiten)

Das Problem in der Praxis: In den 787-9 mit Allegris können aktuell nur die 4 Business Class Suiten (erste Reihe) regulär verkauft werden. Die übrigen Business-Sitze sind im Verkaufssystem blockiert.

Kleiner Lichtblick: Suites ohne Aufpreis reservierbar

Lufthansa kommuniziert für die 787-Allegris-Phase explizit einen Vorteil: Bis zum Abschluss der Zertifizierung können die Business Class Suiten kostenfrei reserviert werden, da keine ASR-Gebühr anfällt. Das ist natürlich nur relevant, wenn man überhaupt einen der vier Plätze erhält.


Probleme mit der Zertifizierung: Was genau hängt bei der FAA?

Der Engpass ist laut mehreren Berichten die Zertifizierung der Sitzinstallation durch die US-Luftfahrtaufsicht FAA. Für die 787 (ein US-gefertigtes Flugzeugmuster) spielt die FAA-Freigabe bei neuen oder geänderten Kabineninstallationen eine zentrale Rolle. Konkret geht es laut Medienberichten bei einem großen Teil der Sitze um die Freigabe der Befestigung bzw. Installation.

Warum ist das bei Allegris besonders kompliziert?

Der Rollout von Allegris ist nicht “ein Sitz, ein Layout”. Lufthansa setzt in der Business Class auf mehrere Sitzvarianten und laut Branchenberichten sogar auf mehrere Zulieferer. Das erhöht die Komplexität, weil je nach Kombination aus Sitztyp + Flugzeugtyp gesonderte Prüf- und Freigabeprozesse anfallen können.

Wichtig: A350-Zulassung hilft nicht automatisch

Dass Teile von Allegris im Airbus A350 bereits im Einsatz sind, bedeutet nicht, dass die 787 automatisch “mitzuläuft”. Unterschiedliche Flugzeugstruktur, andere Installationsbedingungen und teils andere Herstellerkonfigurationen führen dazu, dass die Freigaben getrennt zu betrachten sind.


Verkauf aller Sitze: Zeitplan bis Juli 2026

Bei der Timeline gab es mehrere, gut dokumentierte Verschiebungen:

1) Ursprüngliche Erwartung: Ende 2025

Lufthansa kommunizierte im Umfeld des Frankfurt-Rollouts, dass die verbleibenden Business-Sitze “in Zertifizierung” seien und man ursprünglich mit Abschluss bis Ende 2025 rechnete.

2) Dann offiziell deutlich später: Sperre bis Ende April 2026, Verkauf ab Mai

Im Dezember 2025 wurde öffentlich, dass Lufthansa die Sitze bis Ende April gesperrt hält und erst ab Mai alle Business-Class-Sitze im System verkaufen will. Diese Aussage wird Konzernchef Carsten Spohr zugeschrieben und wurde u. a. im Handelsblatt berichtet.

3) Aktueller Stand: Verkauf ab 1. Juli 2026

Aktuelle Berichte zeigen eine erneute Verschiebung: Statt 1. Mai ist nun 1. Juli 2026 der Stichtag, ab dem Lufthansa die 787-Allegris-Business-Kabine vollständig verkaufen will. Bis einschließlich 30. Juni 2026 bleiben die meisten Sitze geblockt.

Merksatz: Bis zur vollständigen Freigabe ist die 787-Allegris-Business ab Frankfurt faktisch eine “Mini-Business-Class” mit vier verkaufbaren Sitzen.


Warum Lufthansa trotzdem mit eingeschränkter Business Class fliegt

Auf den ersten Blick wirkt das betriebswirtschaftlich absurd: Ein Langstreckenflugzeug mit Premiumkabine, in der 24 von 28 Business-Sitzen nicht verkauft werden können. Lufthansa nennt dafür jedoch vor allem operative Gründe.

1) Crew-Training und Hochlauf im Betrieb

Lufthansa erklärt, dass der frühe Einsatz der 787-9 auch bei eingeschränkter Business Class dazu dient, möglichst viele Cockpit-Crews auf dem Muster zu trainieren und die Flottenerneuerung im Betrieb zu beschleunigen.

2) Flotten- und Kapazitätsdruck

Parallel steht Lufthansa unter erheblichem Druck, neue Langstreckenflugzeuge in den Umlauf zu bringen. Verzögerungen bei anderen Mustern und Programmen erhöhen den Anreiz, verfügbare Flugzeuge trotzdem einzusetzen, selbst wenn die Monetarisierung nicht optimal ist. (Dass Lufthansa diesen Spagat machen muss, wird in mehreren Branchenberichten zur Gesamtsituation rund um Allegris und 787 thematisiert.)

3) Managementfehler aus der Pandemiezeit wirken nach

Laut Handelsblatt räumte Spohr ein, dass man während der Pandemie Kosten stark reduziert und auch die Allegris-Entwicklung zeitweise gestoppt habe. Diese Entscheidungen würden sich heute noch auswirken.


Was bedeutet das für Passagiere?

So erkennt ihr vor der Buchung, ob es “nur 4 Sitze” sind

Praktisch relevant ist nicht das Marketing, sondern die Buchbarkeit. Diese Checks helfen:

  1. Sitzplan öffnen (Seatmap): Wenn in der Business Class praktisch nur vier Plätze auswählbar sind (typisch: Reihe 1), ist das ein klares Indiz.
  2. Testsuche mit 2–5 Tickets: Bei vielen Buchungsstrecken zeigt sich die Sperre besonders deutlich, wenn ihr mehr als vier Business-Tickets auf einem Flug sucht. (Das ist ein Indiz, kein offizielles Statement.)
  3. Achtet auf den Flugzeugtyp: Es geht um Boeing 787-9 mit Allegris ab Frankfurt. Lufthansa selbst beschreibt die 787-Allegris-Flüge und nennt auch die Logik, dass Suites bereits buchbar sind, der Rest in Zertifizierung ist.

Was passiert, wenn ihr jetzt bucht und Lufthansa später umstellt?

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen:

  • Kabinenprodukt (Business Class als Klasse) und
  • Sitztyp/Seat Selection (Suite vs. Standardsitz)

Wenn Lufthansa später die Kabine freischaltet oder das Fluggerät tauscht, kann sich der Sitzplan ändern. Das ist bei Airline-Operationen grundsätzlich möglich. Entscheidend sind dann die Bedingungen eures Tickets und die Airline-Regeln zur Sitzreservierung.

Erwartungsmanagement: “Allegris buchen” ist aktuell oft “Suite oder gar nicht”

Wenn ihr gezielt Allegris in der 787 fliegen wollt, müsst ihr in der Praxis damit rechnen:

  • Business Class ist entweder sehr knapp (4 Plätze) oder
  • ihr fliegt zwar 787-Allegris, bekommt aber nur dann Business, wenn ihr einen der vier Plätze erwischt.

FAQ zur gesperrten Allegris Business Class (B787)

Sind wirklich nur 4 von 28 Business-Sitzen verkaufbar?

Ja, genau das wird sowohl von Lufthansa selbst (buchbare Suites, Rest in Zertifizierung) als auch von mehreren Medienberichten bestätigt.

Bis wann soll die volle Business Class freigegeben sein?

Der aktuell berichtete Stichtag ist 1. Juli 2026. Zuvor gab es öffentliche Aussagen/Planungen Richtung Mai 2026, die inzwischen überholt sind.

Warum muss die FAA das genehmigen?

Die 787 ist ein US-Flugzeugmuster und die Zertifizierung neuer Sitzinstallationen liegt laut Berichten bei der FAA.

Bekomme ich automatisch die Suite, wenn ich Business buche?

Nein. Ihr bucht die Reiseklasse, nicht garantiert den Sitztyp. Der Punkt ist eher: Wenn Lufthansa pro Flug nur vier Business-Sitze verkauft, sind diese Plätze faktisch die Suites. Dass Suites bis Abschluss der Zertifizierung ohne ASR-Gebühr reservierbar sind, ist ein separater Vorteil.


Gesperrte Allegris Business Class: Fazit

Die Lufthansa 787-Allegris ab Frankfurt ist derzeit ein Premiumprodukt mit stark begrenzter Verfügbarkeit: Vier verkaufbare Sitze in einer geplanten 28er-Business-Class sind operativ erklärbar, aber kommerziell ein massiver Dämpfer.

Die Kernaussagen:

  • Die Blockade hängt an FAA-Zertifizierungen für große Teile der Sitzinstallation.
  • Lufthansa hatte intern/öffentlich bereits Mai 2026 als Ziel kommuniziert, das nun auf 1. Juli 2026 verschoben wurde.
  • Lufthansa fliegt trotzdem, um Crew-Training und den operativen Hochlauf der 787-Flotte nicht weiter zu verzögern.

Wenn ihr Allegris gezielt buchen wollt, gilt bis Sommer 2026: Seatmap prüfen, Verfügbarkeit realistisch einschätzen, und bei Business in der 787 damit rechnen, dass es eine sehr limitierte Ware bleibt.

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