Vor ein paar Wochen schrieb mir ein Leser, er habe 18.000 Meilen auf dem Konto und wolle wissen, wann er endlich vorne links in die Business Class steigen könne. Er hatte irgendwo gelesen, ein Business-Class-Flug sei "ab 40.000 Meilen" zu haben, und rechnete damit, in gut einem Jahr so weit zu sein.
Die Zahl stimmt sogar. Sie gilt nur für einen Flug, den er überhaupt nicht buchen wollte.
Genau hier verlieren die meisten Einsteiger ihre ersten zwei Jahre: Sie sparen auf eine Zahl hin, die zu einer ganz anderen Strecke gehört. Ein Business-Class-Prämienflug nach Nordamerika kostet nach der offiziellen Miles-&-More-Tabelle 125.000 Meilen für Hin- und Rückflug. Nach Südostasien sind es 200.000. Das ist nicht das Anderthalbfache von 40.000, sondern das Fünffache.
Für diesen Beitrag habe ich die offizielle Award-Flights-Tabelle direkt bei Miles & More heruntergeladen und die Preise Zeile für Zeile abgeglichen, statt Zahlen aus zweiter Hand zu übernehmen. Dazu kommt eine ehrliche Rechnung, wie lange das Sammeln wirklich dauert, wenn du nicht beruflich jede Woche im Flieger sitzt.
Am Ende kennst du die eine Zahl, die für dein Ziel gilt, und den kürzesten Weg dorthin.
Auf einen Blick
Zwei Preissysteme, und daran scheitern die meisten Rechnungen
Miles & More rechnet Prämienflüge nicht mehr einheitlich ab. Wer das nicht weiß, spart auf einen Preis hin, den es für seinen Wunschflug gar nicht gibt.
Auf der einen Seite stehen Flüge, die Lufthansa, SWISS, Austrian Airlines, Discover Airlines, Air Dolomiti oder Lufthansa City selbst durchführen. Für die gibt es keine Tabelle. Miles & More schreibt dazu auf der eigenen Seite, die Meilenwerte würden direkt im Buchungsprozess angezeigt, weil sie dynamisch berechnet werden. Der Preis hängt also von Termin, Nachfrage und Auslastung ab, ganz ähnlich wie beim normalen Bargeldtarif.
Auf der anderen Seite stehen alle übrigen Airline-Partner, und das sind einige. Star-Alliance-Partner wie Singapore Airlines, Thai Airways, Turkish Airlines oder United gehören dazu, ebenso ITA Airways, LATAM oder Luxair. Für diese Flüge gilt weiterhin eine feste Tabelle, die Miles & More als PDF veröffentlicht.
Das ist die wichtigste Erkenntnis für Einsteiger: Planbar ist nur der zweite Weg. Wenn du auf eine feste Zahl hin sparst, sparst du auf einen Partnerflug hin, nicht auf den Lufthansa-Flug ab Frankfurt.
Ich halte das für keine schlechte Nachricht. Ein Preis, den du zwei Jahre im Voraus kennst, ist für jemanden, der genau so lange spart, deutlich mehr wert als einer, der sich bis zur Buchung dreimal dreht.
Was Business Class laut offizieller Tabelle kostet
Ich habe die Award-Flights-Tabelle am 4. August 2026 bei Miles & More heruntergeladen. Das Dokument selbst trägt den Stand 3. März 2026. Alle folgenden Zahlen stammen daraus.
Eine Kleinigkeit aus dem Fußnotentext entscheidet über die halbe Rechnung, und sie geht in fast jeder Zusammenfassung unter: Die ausgewiesenen Meilenwerte gelten für Hin- und Rückflug. Wer sie für eine einfache Strecke hält, verdoppelt sein Sparziel ohne jeden Grund.
Prämienflüge ab Europa, Meilen für Hin- und Rückflug
Europa
- Economy
- 28.000
- Business
- 50.000
Naher Osten / Nordafrika
- Economy
- 42.000
- Business
- 75.000
Nordamerika
- Economy
- 50.000
- Business
- 125.000
Südostasien
- Economy
- 85.000
- Business
- 200.000
Europa | Günstigster Einstieg Naher Osten / Nordafrika | Nordamerika | Südostasien | |
|---|---|---|---|---|
| Economy | 28.000 | 42.000 | 50.000 | 85.000 |
| Business | 50.000 | 75.000 | 125.000 | 200.000 |
Quelle: Miles & More Award Flights Tabelle, Stand 3. März 2026. Gilt für Flüge mit Partner-Airlines, nicht für Lufthansa, SWISS, Austrian, Discover, Air Dolomiti und Lufthansa City.
Ab Europa kostet Business Class im Hin- und Rückflug damit:
- innerhalb Europas 50.000 Meilen
- in den Nahen Osten, den Kaukasus sowie nach Nord- und Zentralafrika 75.000 Meilen
- nach Nordamerika 125.000 Meilen
- nach Indien und ins südliche Afrika je 125.000 Meilen
- nach Mittelamerika und in die Karibik 140.000 Meilen
- nach Südamerika 160.000 Meilen
- nach Zentralasien und in den Fernen Osten 170.000 Meilen
- nach Südostasien 200.000 Meilen
- nach Australien, Neuseeland und Ozeanien 215.000 Meilen

Eine Zeile fällt aus dem Rahmen. Südostasien kostet mit 200.000 Meilen mehr als der Ferne Osten mit 170.000, obwohl Tokio von Frankfurt aus weiter entfernt liegt als Bangkok. Das wirkt unlogisch, steht aber genau so in der Tabelle.
Für dich heißt das konkret: Wenn dein Ziel ein wenig flexibel ist, wirf vor der Buchung einen Blick auf die Nachbarregion. Zwischen Bangkok und Tokio liegen in dieser Tabelle 30.000 Meilen, und das ist mehr als der komplette Preis eines Europaflugs in Economy.
Der günstigste interkontinentale Einstieg ist der Nahe Osten mit 75.000 Meilen. Wer zum ersten Mal ein Langstreckenziel ansteuert, kommt hier mit Abstand am schnellsten an.
Was dieselben Meilen in Economy wert wären
Bevor du dich auf eine Zahl festlegst, lohnt eine Gegenrechnung, die selten jemand aufmacht. Dieselbe Tabelle nennt ja auch die Economy-Preise, und der Abstand zwischen beiden Klassen ist auf manchen Strecken erstaunlich klein und auf anderen brutal groß.
Nach Nordamerika kostet Economy 50.000 Meilen, Business 125.000. Für einen Business-Rückflug bekommst du also zwei Economy-Rückflüge und hast danach noch 25.000 Meilen übrig. Anders gesagt: Du entscheidest zwischen einmal vorne liegen oder zweimal überhaupt fliegen.
Nach Südostasien wird der Unterschied deutlicher. Economy steht bei 85.000 Meilen, Business bei 200.000. Das sind mehr als zwei volle Economy-Rückflüge für einen einzigen Flug in der Business Class.
Am engsten liegen die Klassen im Nahen Osten beieinander: 42.000 Meilen in Economy gegen 75.000 in Business. Der Aufpreis beträgt 33.000 Meilen und damit weniger als ein Economy-Rückflug innerhalb Europas kostet. Wer einmal ausprobieren will, wie sich ein Flachbettsitz anfühlt, ohne dafür vier Jahre zu sparen, findet hier den mit Abstand besten Einstiegspunkt.
Ich sage das nicht, um dir die Business Class auszureden. Ich sage es, weil die meisten Einsteiger diese Rechnung nie aufmachen und dann drei Jahre auf ein Ziel sparen, das sie in Economy zweimal hätten haben können. Beide Entscheidungen sind legitim. Nur sollte es eine Entscheidung sein und kein Versehen.
Warum "ab 40.000 Meilen" fast nie dein Flug ist
Die Zahl 40.000 geistert durch fast jeden Einsteigertext, und sie ist nicht erfunden. In der offiziellen Tabelle steht sie sogar zweimal, in zwei kleinen Kästen am unteren Rand.
Der erste Kasten heißt "Inland (innerhalb Europas)" und nennt für Business Class 40.000 Meilen. Der zweite heißt "Inland (außerhalb Europas)" und nennt ebenfalls 40.000 Meilen für Business, dazu 28.000 für Economy und 55.000 für First Class.
Inland heißt hier: ein Flug innerhalb eines Landes. Frankfurt nach München zum Beispiel, oder eine Inlandsstrecke in Japan. Das sind meist ein bis zwei Stunden im Flugzeug, und in dieser Zeit sitzt du in einer Business Class, die auf vielen innereuropäischen Strecken schlicht ein Economy-Sitz mit freigehaltenem Mittelplatz ist.
Wer also 40.000 Meilen anspart und dabei an einen Flachbettsitz nach Bangkok denkt, sammelt um den Faktor fünf zu wenig. Dieser eine Irrtum kostet mehr Einsteiger ein Jahr als jeder Wechselkurs.
Mein Rat, und er ist unspektakulär: Schreib dir zu Beginn genau eine Zahl auf, und zwar die, die zu deinem echten Wunschziel gehört. Nicht die kleinste Zahl, die du irgendwo gelesen hast.
Steuern und Zuschläge, der Posten, den fast niemand einplant
Meilen sind nur die halbe Rechnung. Miles & More weist auf der eigenen Buchungsseite ausdrücklich darauf hin, dass Steuern, Gebühren und Airline-Zuschläge bei der Buchung separat ausgewiesen werden.
Wie hoch dieser Betrag ausfällt, hängt stark von Airline und Route ab, und genau deshalb nenne ich hier bewusst keine Pauschalzahl. Bei manchen Partnern bleibt es bei den reinen Steuern, bei anderen kommt ein spürbarer Zuschlag pro Person dazu.
Daraus solltest du dir eine simple Gewohnheit machen: Bevor du dich über einen gefundenen Prämienflug freust, klick einmal bis zur Preisübersicht durch und sieh dir den Eurobetrag an. Erst dann weißt du, ob sich die Einlösung überhaupt lohnt.
Ich habe mehr als einmal erlebt, dass ein Prämienflug am Ende in Euro fast so teuer war wie ein gutes Sparangebot in bar. In so einem Fall bleibt der Bestand besser liegen, bis eine bessere Gelegenheit kommt.
Verfügbarkeit, das zweite Nadelöhr neben dem Preis
Ein fester Meilenpreis nützt dir nur dann etwas, wenn im gewünschten Zeitraum überhaupt ein Prämienplatz frei ist. Genau davor warnt die offizielle Tabelle in ihrem Hinweistext, und zwar deutlicher als die meisten Ratgeber.
Dort steht, dass sich die verfügbaren Flugziele und Reiseklassen nach dem zum Reservierungszeitpunkt gültigen Flugplan von Lufthansa und den Miles-&-More-Partnern richten. Weiter heißt es, die Verfügbarkeit der Award Flights könne nach Datum, Saison und Zielort variieren, und einzelne Award Flights seien zu bestimmten Zeiten möglicherweise gar nicht verfügbar.
Im Alltag heißt das: Der Preis aus der Tabelle ist eine verlässliche Größe für deine Planung, aber keine Garantie auf einen Sitzplatz an einem bestimmten Tag. Wer in den Sommerferien zwei Business-Plätze nach Nordamerika sucht, konkurriert mit sehr vielen anderen, die dasselbe vorhaben.
Ich ziehe daraus drei Konsequenzen. Erstens: früh suchen, denn Prämienplätze werden in der Regel zusammen mit dem Flugplan freigegeben, und am Anfang ist die Auswahl am größten. Zweitens: flexibel bleiben, weil ein Abflug zwei Tage später oder ab einem anderen Flughafen oft darüber entscheidet, ob es überhaupt einen Platz gibt. Drittens: die Nebensaison prüfen, bevor du dein Ziel ganz aufgibst.
Dazu kommt eine Regel aus Fußnote 2, die man kennen sollte, sobald Umsteigeverbindungen im Spiel sind. Innerhalb Europas lässt sich pro Reiserichtung keine Kombination aus Lufthansa, SWISS, Austrian Airlines, Discover Airlines, Air Dolomiti oder Lufthansa City mit einem anderen Miles-&-More-Partner buchen.
Wer also den planbaren Partnertarif nutzen will, kann den europäischen Zubringer nicht beliebig dazustellen. Das klingt nach Kleingedrucktem, entscheidet aber darüber, ob deine Wunschverbindung im Buchungssystem überhaupt auftaucht. Wenn eine Strecke partout nicht erscheinen will, liegt es häufiger an dieser Regel als an fehlenden Plätzen.
Woher die Meilen kommen, wenn du kaum fliegst
Wer beruflich viel unterwegs ist, kann diesen Abschnitt überspringen. Alle anderen nicht, denn mit zwei Urlaubsflügen im Jahr dauert der Weg zu 125.000 Meilen sehr lange.
Der direkteste Hebel in Deutschland ist Payback. Auf der Payback-Partnerseite zu Miles & More steht die Regel unmissverständlich: Ab 200 gesammelten Punkten lassen sich Payback-Punkte im Verhältnis 1:1 in Miles-&-More-Meilen umwandeln, maximal 999.999 Punkte je Transaktion.
1:1 heißt genau das, wonach es klingt: Aus 1.000 Payback-Punkten werden 1.000 Meilen. Das wirkt unspektakulär, ist aber der Grund, warum in Deutschland Meilenkonten wachsen, ohne dass jemand ins Flugzeug steigt. Wie viele Punkte pro Einkauf zusammenkommen, hängt vom jeweiligen Partner und von laufenden Coupons ab.
Praktisch ist außerdem das Meilen-Abo, das Payback auf derselben Seite beschreibt. Ab 200 gesammelten Punkten werden zweimal im Jahr, im März und im September, automatisch alle verfügbaren Punkte als Meilen gutgeschrieben. Einmal einrichten, danach läuft es von allein.
Ein Detail aus den Bedingungen, das man leicht überliest: Einmal umgewandelte Punkte lassen sich nicht auf das Punktekonto zurückbuchen. Wandle also nur um, was du wirklich in Meilen einsetzen willst.
Die ehrliche Rechnung, wie lange das dauert
Jetzt zu der Zahl, um die es eigentlich geht. Nimm dein Ziel aus der Tabelle und zieh ab, was schon auf dem Konto liegt.
Ein bewusst kleines Beispiel: Angenommen, du hast über ein Jahr 30.000 Payback-Punkte gesammelt und wandelst sie um. Dann stehen 30.000 Meilen auf dem Meilenkonto. Für Business Class innerhalb Europas brauchst du 50.000. Es fehlen also 20.000 Meilen, und du bist nach einem Jahr bei gut der Hälfte.

Für Nordamerika sieht dieselbe Rechnung deutlich anders aus. 125.000 Meilen bei 30.000 pro Jahr sind gut vier Jahre. Südostasien mit 200.000 Meilen wären über sechs.
An dieser Stelle hören viele auf, und ich kann das gut nachvollziehen. Deshalb ist die entscheidende Frage nicht "wie sammle ich schneller", sondern "welches Ziel passt zu meinem Tempo". Ein Business-Class-Flug nach Dubai oder Kairo für 75.000 Meilen ist ein realistisches erstes Ziel. Sydney für 215.000 ist es für die allermeisten nicht.
Wenn du lieber mit deinen eigenen Zahlen rechnest als mit meinem Beispiel, nimm den Meilenrechner. Der zeigt dir, was dein tatsächlicher Umsatz im Jahr an Meilen ergibt, und damit wird aus einem Bauchgefühl eine Jahreszahl.
Wenn ein Ziel nicht reicht: 3-regions und World Award Flight
Wer ohnehin mehrere Jahre spart, sollte eine Option kennen, die in der Award-Flights-Tabelle etwas versteckt in zwei Kästen am unteren Rand steht. Miles & More verkauft nämlich nicht nur einzelne Strecken, sondern auch Rundreisen mit festem Meilenpreis.
Der 3-regions Award Flight führt dich durch drei Regionen der Tabelle. Er kostet 95.000 Meilen in Economy, 140.000 in Premium Economy, 215.000 in Business und 330.000 in First Class.
Der World Award Flight geht noch weiter und schlägt mit 195.000 Meilen in Economy, 400.000 in Business und 540.000 in First Class zu Buche.
Jetzt kommt der Teil, der diese Option interessant macht. Ein einzelner Business-Flug nach Australien kostet nach derselben Tabelle 215.000 Meilen. Der 3-regions Award Flight in Business kostet exakt genauso viel, bringt dich aber durch drei Regionen statt zu einem Ziel und zurück. Wenn du zeitlich flexibel bist, bekommst du für denselben Meilenpreis eine deutlich größere Reise.
Dazu kommt ein Detail aus Fußnote 3 der Tabelle, das ich für den eigentlichen Trumpf halte: Die dynamische Preisberechnung gilt ausdrücklich nicht für World Award Flights und 3-regions Award Flights. Für die gelten weiterhin ausschließlich die Meilenwerte aus der Tabelle.
Das heißt, dieser Preis bleibt planbar, auch wenn Lufthansa auf der Einzelstrecke gerade das Dreifache verlangt. Für jemanden, der lange auf ein großes Ziel spart, ist das die verlässlichste Zahl im ganzen Dokument.
- 3-regions Award Flight in Business: 215.000 Meilen, drei Regionen, fester Preis
- World Award Flight in Business: 400.000 Meilen, fester Preis
- Einzelflug Business nach Australien zum Vergleich: ebenfalls 215.000 Meilen
- Für beide Rundreise-Varianten gilt keine dynamische Preisberechnung
Realistisch ist das kein Ziel für das erste Jahr. Aber es ist ein gutes Argument dafür, den Bestand nicht bei der erstbesten mittelmäßigen Einlösung zu verbrennen.
Drei Fehler, die dich ein ganzes Jahr kosten
Der erste Fehler ist der, mit dem dieser Beitrag anfängt: auf eine Zahl sparen, die zu einer anderen Strecke gehört. Die beiden anderen sind subtiler und treffen auch Leute, die schon länger dabei sind.
Fehler zwei ist das Sammeln ohne Ziel. Ein Meilenkonto ist kein Sparbuch. Programme ändern ihre Preise, und die Tabelle von heute ist nicht zwingend die von übermorgen. Wer ohne konkretes Ziel sammelt, hält am Ende einen Bestand, dessen Wert er nicht mehr steuert.
Fehler drei ist die Einlösung um jeden Preis. Wenn ein Prämienflug 125.000 Meilen kostet und obendrein einen hohen Eurobetrag, während dieselbe Strecke als Sparangebot in bar kaum mehr kostet, dann ist die Einlösung schlecht, ganz gleich wie lange du dafür gespart hast.
Ich prüfe vor jeder Einlösung genau zwei Dinge: Was kostet der Flug in Euro, wenn ich ihn normal buche, und was kostet er mich in Meilen plus Zuschlägen. Liegt beides nah beieinander, warte ich auf die nächste Gelegenheit.
Dein Fahrplan für die nächsten zwölf Monate
Aus allem oben wird ein ziemlich kurzer Plan. Er kostet dich am Anfang eine halbe Stunde und danach fast nichts mehr.

Der Fahrplan in fünf Schritten
Abgehakt in dieser Reihenfolge, verlierst du kein Jahr an die falsche Zahl.
Ein Ziel festlegen und die Zahl aufschreiben
Nicht "Business Class", sondern zum Beispiel "Dubai, 75.000 Meilen". Diese eine Zahl steuert alles Weitere.
Miles-&-More-Konto kostenlos anlegen
Ohne Kontonummer lässt sich nichts umwandeln und nichts gutschreiben.
Payback-Konto verknüpfen und das Meilen-Abo aktivieren
Danach werden zweimal im Jahr, im März und im September, automatisch alle verfügbaren Punkte zu Meilen.
Nach sechs Monaten den Stand prüfen
Liegst du deutlich unter der Hälfte, ist entweder das Ziel zu groß oder die Punktequelle zu klein. Beides lässt sich korrigieren.
Vor der Buchung Meilen und Euro nebeneinanderlegen
Prämienpreis plus Zuschläge gegen den normalen Bargeldpreis. Ist der Abstand klein, lieber warten.
Fazit
Die Frage "wie viele Meilen brauche ich für Business Class" hat keine einzelne Antwort, aber eine sehr klare Struktur. Für Partner-Airlines gilt eine feste Tabelle, und dort kostet Business Class ab Europa 50.000 Meilen innerhalb Europas, 75.000 in den Nahen Osten, 125.000 nach Nordamerika und 200.000 nach Südostasien, jeweils für Hin- und Rückflug. Für Lufthansa, SWISS und Austrian gibt es keinen festen Preis mehr.
Der Leser vom Anfang sammelt übrigens weiter, nur auf ein anderes Ziel. Statt der 40.000, die er im Kopf hatte, steuert er jetzt 75.000 Meilen für den Nahen Osten an. Das ist fast doppelt so viel und trotzdem der schnellere Weg, weil es diesmal die richtige Zahl ist.
Such dir deine Zahl aus der Tabelle oben heraus, schreib sie auf und richte einmal das Meilen-Abo ein. Den Rest erledigt die Zeit.
Haeufig gestellte Fragen
Geschrieben von
Simon Edholzer
Gründer von Meilen-Meister. Sammelt selbst aktiv Meilen und Punkte mit Amex Gold, Platinum und Payback Amex — zuletzt 40.000 Membership-Rewards-Punkte über eine einzige Empfehlung — und fliegt damit regelmäßig nach Südostasien. Mehr über mich und meine Methodik
Zuletzt aktualisiert am 03.08.2026


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