Stand 21. September 2026: Virgin Atlantic verkauft Flying Club Punkte derzeit wieder mit Bonus. Die Aktion läuft vom 1. September bis zum 4. Oktober 2026 und gibt gestaffelt bis zu 70 Prozent extra. Die Rechnungen unten zeigen, ab welchem Bonus sich ein Kauf lohnt.
Virgin Atlantic verkauft Flying Club Punkte gerade mit einem Kaufbonus von bis zu 70 Prozent, dem höchsten Wert, den das Programm überhaupt vergibt. Klingt attraktiv. Aber bevor du mehrere hundert Pfund investierst: Dieser Guide zeigt dir, wann der Kauf wirklich sinnvoll ist, welche Einlösungen die besten Werte liefern, und welche kostenlose Alternative für viele Deutsche mehr Sinn ergibt.
Das Wichtigste auf einen Blick
Das Wichtigste in Kürze
- 70% Bonus beim Kauf ab 125.000 Basispunkten, die höchste Stufe der Staffel
- Aktionszeitraum: 1. September bis 4. Oktober 2026, Kaufgrenze in dieser Zeit 400.000 statt 200.000 Basispunkte
- Punkte unbegrenzt gültig, solange das Konto aktiv bleibt
- Top-Einlösung: ANA Business Class Europa nach Tokyo ab ca. 40.000 Punkten + geringe Steuern
- Amex MR DE: kein direkter VS-Transfer — Flying Blue & BA Avios ermöglichen SkyTeam-Zugang
- Kaufempfehlung: Nur bei konkretem ANA- oder Virgin-Upper-Class-Ziel klar sinnvoll
Was ist der Virgin Atlantic Flying Club?
Der Virgin Atlantic Flying Club ist das Vielfliegerprogramm der britischen Airline Virgin Atlantic. Die Punkte lassen sich nicht nur für eigene Flüge einlösen, sondern auch für Prämienflüge mit rund einem Dutzend Partnerairlines — darunter Delta Air Lines, Air France, KLM, SAS Scandinavian Airlines, Air New Zealand, ANA und LATAM. Virgin Atlantic ist Mitglied der SkyTeam-Allianz.
Für deutsche Meilensammler ist das Programm vor allem durch seine Partnerairlines interessant. Wer etwa die ANA Business Class nach Japan oder den Delta Business Class Flug nach New York anstrebt, findet hier manchmal attraktivere Konditionen als über Miles & More — insbesondere weil Virgin Atlantic bei vielen Partnern kaum Treibstoffzuschläge aufschlägt.
Wie sammle ich Flying Club Punkte in Deutschland?
Da Virgin Atlantic selbst keine deutschen Strecken betreibt, gibt es keinen klassischen Flugmeilen-Weg. Folgende Optionen stehen deutschen Reisenden offen:
- Punkte kaufen: teuer, aber mit Bonusaktionen wie der aktuell laufenden 70-Prozent-Aktion machbar
- Transfer von Hotelprogrammen: Marriott Bonvoy, Hilton Honors, IHG, World of Hyatt — schlechte Ratios
- Heathrow Rewards (1:1 Transfer) — nur relevant für Reisende durch London Heathrow
- Für britische Amex-Karteninhaber: direkter MR-Transfer — in Deutschland nicht verfügbar
Kaufbonus bis 4. Oktober 2026: gestaffelt bis 70 Prozent
Der gestaffelte Bonus läuft vom 1. September bis zum 4. Oktober 2026. Je mehr Basispunkte du kaufst, desto höher der Bonus und desto günstiger der Preis pro Punkt. Die Staffel habe ich am 21. September 2026 auf virginatlantic.com geprüft. Die Preise in der folgenden Tabelle stammen aus der Vorgänger-Aktion im Juni, die exakt dieselbe Staffel hatte, und dienen nur der Einordnung. Was du heute zahlst, rechnet dir Virgin im Kaufvorgang aus:
- 5.000 Basispunkte + 20% Bonus = 6.000 Gesamtpunkte | 90 GBP | ca. 1,74 EUR-Cent/Punkt
- 40.000 Basispunkte + 40% Bonus = 56.000 Gesamtpunkte | 615 GBP | ca. 1,28 EUR-Cent/Punkt
- 80.000 Basispunkte + 60% Bonus = 128.000 Gesamtpunkte | 1.215 GBP | ca. 1,10 EUR-Cent/Punkt
- 125.000 Basispunkte + 70% Bonus = 212.500 Gesamtpunkte | 1.890 GBP | ca. 1,03 EUR-Cent/Punkt (Bestpreis)
- 200.000 Basispunkte + 70% Bonus = 340.000 Gesamtpunkte | 3.015 GBP | ca. 1,03 EUR-Cent/Punkt
Zuzüglich kommt einmalig eine Transaktionsgebühr hinzu, die Virgin im Kaufvorgang ausweist. Außerdem ist der Kauf nur möglich, wenn mindestens eine vorherige Transaktion im Konto stattgefunden hat. Für die Dauer der Aktion hebt Virgin Atlantic die Kaufgrenze an: Statt der üblichen 200.000 Basispunkte pro Jahr sind bis zu 400.000 möglich. Die Bonuspunkte werden laut Virgin sofort beim Kauf gutgeschrieben und stehen binnen 24 Stunden im Konto. Stand: 21. September 2026.

Die besten Einlösungen mit Flying Club Punkten
Flying Club Punkte entfalten ihren Wert vor allem bei Business-Class-Prämienflügen. Viele Partnerairlines haben feste Awardcharts — kein dynamisches Pricing wie bei Miles & More. Das macht die Planung deutlich verlässlicher.
ANA — der begehrteste Sweetspot
Der bekannteste Sweetspot im Virgin Atlantic Flying Club: Prämienflüge in der ANA Business Class oder First Class nach Japan. ANA berechnet beim Einlösen über Virgin Atlantic kaum Treibstoffzuschläge — ein massiver Vorteil gegenüber Miles & More, das für dieselbe Strecke teils über 700 Euro an Zuschlägen aufschlägt.
- ANA Business Class London/Frankfurt nach Tokyo: ca. 40.000–45.000 VS-Punkte + ca. 50–200 Euro Steuern
- ANA First Class London nach Tokyo: ca. 55.000–65.000 VS-Punkte + niedrige Steuern
- Verfügbarkeit: ANA öffnet Business/First Class Awards ca. 355 Tage vor Abflug — früh buchen lohnt
Zum Vergleich: Ein ANA-First-Class-Ticket über Miles & More kostet ca. 120.000 Meilen plus über 800 Euro Zuschläge. Flying Club schneidet bei der Gesamtrechnung deutlich besser ab.
SkyTeam-Partner: Delta, Air France, SAS
- München nach Atlanta (Delta Business Class): 47.500 VS-Punkte + ca. 1.057 Euro Steuern
- Paris nach Dubai (Air France Business): 50.000 VS-Punkte + ca. 283 Euro Steuern
- Kopenhagen nach Boston (SAS Business): 60.000 VS-Punkte + ca. 84 Euro Steuern
- London nach New York (Virgin Upper Class): ab 29.000 VS-Punkte + ca. 720 GBP Steuern
Alle Preise geprüft via Seat.aero, Stand: Juni 2026. Dynamische Preisänderungen möglich.
Virgin Atlantic Upper Class — eigene Langstrecke
Virgin Atlantics eigene Business Class 'Upper Class' gehört zum Besten auf transatlantischen Strecken: vollflaches Bett, Social Space an Bord, persönlicher Service. Prämienflüge ab London Heathrow beginnen ab 29.000 Punkten.

Lohnt sich der Kauf? Die ehrliche Rechnung
Bei 1,03 EUR-Cent pro Punkt hängt die Antwort vollständig vom Ziel ab:
- ANA Business Class (40.000 Punkte, Marktwert ca. 2.500–4.000 Euro): effektiver Punktewert ca. 6–10 EUR-Cent — Kauf lohnt sich klar
- Virgin Upper Class NY (29.000 Punkte + 720 GBP Steuern, Marktwert ca. 3.000 Euro): ca. 8 EUR-Cent/Punkt — Kauf sehr attraktiv
- Air France Business (50.000 Punkte + 283 Euro Steuern, Marktwert ca. 1.200 Euro): ca. 1,8 EUR-Cent/Punkt — Kauf grenzwertig sinnvoll
- Delta Business (47.500 Punkte + 1.057 Euro Steuern, Marktwert ca. 1.800 Euro): ca. 1,5 EUR-Cent/Punkt — Kauf kaum vorteilhaft
Fazit: Nur bei ANA- oder Virgin-Upper-Class-Zielen rechnet sich der Kauf deutlich. Für SkyTeam-Business-Class-Strecken mit hohen Steuern wie Delta ist die Rechnung weniger eindeutig.
Die kostenlose Alternative: Membership Rewards statt Punktekauf
Wer regelmäßig mit Kreditkarte zahlt, muss keine Punkte kaufen. Mit der American Express Gold oder Platinum Card sammelst du Membership Rewards Punkte — 1 Punkt pro Euro Umsatz. Diese transferierst du zu:
- Flying Blue (Air France/KLM) — 5:4 Verhältnis: Air France, KLM oder SAS Business Class. Promo Awards wöchentlich mit bis zu 50% Rabatt.
- British Airways Executive Club (Avios) — 5:4 Verhältnis: Ideal für Europa-Kurzstrecken oder kombinierte Einlösungen.
- SAS EuroBonus — 5:4 Verhältnis: Direkt für SAS Business Class nach Nordamerika und Asien.
Wichtig: In Deutschland bietet Amex keinen direkten Transfer zu Virgin Atlantic an. Wer den ANA-Sweetspot über VS nutzen möchte, braucht VS-Punkte direkt. Für alle anderen SkyTeam-Strecken ist Flying Blue oder BA Avios der kostenlose Weg. Mehr dazu: Amex MR Punkte einlösen 2026 und Flying Blue Meilen mit Amex übertragen.
Häufige Fragen zum Virgin Atlantic Flying Club 2026
Häufig gestellte Fragen
Fazit: Kaufen, sammeln oder auf Amex-Alternative setzen?
Der 70-Prozent-Kaufbonus, der noch bis zum 4. Oktober 2026 läuft, ist das stärkste Angebot des Jahres für Virgin Atlantic Flying Club Punkte. Wenn du einen konkreten Prämienflug im Blick hast, vor allem ANA Business oder First Class nach Japan, rechnet sich der Kauf deutlich. Für SkyTeam-Business-Class-Strecken mit hohen Steuern wie Delta ist die Rechnung weniger eindeutig.
Wer langfristig denkt, sammelt Punkte kostenlos: Die Amex Gold Card bietet den günstigsten Einstieg ins MR-Programm — mit Transfer zu Flying Blue buchst du denselben Air France- oder SAS-Business-Class-Flug ohne Cash-Einsatz. Den maximalen Bonus und weltweiten Lounge-Zugang gibt es mit der Amex Platinum. Für Miles & More Sammler: Die Payback Amex ist dauerhaft kostenlos und der direkteste Weg zu Lufthansa-Meilen.
Top-3 Kreditkarten für Meilensammler im Vergleich
Amex Gold, Platinum oder Payback — finde die beste Karte für deine Reiseziele.
American Express Gold Card
Kreditkarten‑Angebot
- Bonus
- Bis zu 50.000 MR-Punkte
- Jahresgebühr
- 240 €/Jahr
- Punkte‑Rate
- 1 MR-Punkt/€
- Bis zu 50.000 MR-Punkte Willkommensbonus
- Transfer zu Flying Blue, BA Avios, SAS (5:4)
- 1 MR-Punkt pro Euro Umsatz
- Kostenlose Zusatzkarte inklusive
American Express Platinum Card
Kreditkarten‑Angebot
- Bonus
- Bis zu 85.000 MR-Punkte
- Jahresgebühr
- 720 €/Jahr
- Punkte‑Rate
- 1 MR-Punkt/€
- Bis zu 85.000 MR-Punkte Willkommensbonus
- 1.550+ Lounges weltweit (Priority Pass)
- Hotel-Status bei Hilton & Marriott
- Bis zu 770 € Guthaben pro Jahr
Payback American Express
Kreditkarten‑Angebot
- Bonus
- 1.000 PAYBACK Punkte
- Jahresgebühr
- 0 €/Jahr
- Punkte‑Rate
- 1 Payback-Punkt/3 €
- 1 Payback-Punkt je 3 € Umsatz
- Transfer 1:1 zu Miles & More
- Dauerhaft kostenlos, kein Mindestumsatz
- 1.000 PAYBACK Punkte
* Affiliate-Links. Für dich entstehen keine Mehrkosten. Konditionen Stand Juni 2026.
Geschrieben von
Simon Edholzer
Gründer von Meilen-Meister. Sammelt selbst aktiv Meilen und Punkte mit Amex Gold, Platinum und Payback Amex — zuletzt 40.000 Membership-Rewards-Punkte über eine einzige Empfehlung — und fliegt damit regelmäßig nach Südostasien. Mehr über mich und meine Methodik
Zuletzt aktualisiert am 08.10.2026


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