Der Flug nach Mallorca steht, die Familie will im Herbst nach Fuerteventura, und im Buchungsportal steht Condor. Gleichzeitig liegen auf irgendeinem Konto Meilen herum, von einer Kreditkarte, von alten Flügen, von einer Aktion vor zwei Jahren. Die naheliegende Frage: Kann ich den Condor-Flug einfach mit Meilen bezahlen?
Die Antwort ist nicht so unübersichtlich, wie die Suchergebnisse vermuten lassen, aber sie ist anders, als die meisten denken. Condor betreibt kein eigenes Vielfliegerprogramm. Es gibt also keine Condor-Meilen, kein Condor-Meilenkonto und keine Karte, mit der man direkt bei Condor sammelt. Wer einen Condor-Flug mit Meilen bezahlen will, muss den Umweg über ein Partnerprogramm gehen.
Ich habe an diesem Punkt schon zweimal Zeit verloren, weil ich mich auf Ratgeber verlassen habe, die eine Möglichkeit beschreiben, die es so nicht mehr gibt. Deshalb steht in diesem Beitrag zu jedem Programm dabei, was Condor und das jeweilige Programm heute selbst dazu schreiben, und wo die verbreiteten Angaben davon abweichen. Stand: September 2026.
Auf einen Blick
Condor hat kein eigenes Meilenprogramm, und das ist der ganze Knackpunkt
Fast jede grosse Airline betreibt ein eigenes Vielfliegerprogramm. Lufthansa hat Miles & More, Emirates hat Skywards, British Airways hat den Club mit den Avios. Bei Condor ist das anders, und daran hängt alles Weitere. Auf ihrer Seite zu den Vielfliegerprogrammen schreibt die Airline es selbst: Condor betreibt kein eigenes Meilenprogramm.
Das klingt zunächst wie ein Nachteil, ist aber vor allem eine andere Logik. Statt eigene Meilen auszugeben, öffnet Condor seine Flüge für die Programme von Partnerairlines. Wer dort Mitglied ist, kann Condor-Flüge in diesen Programmen buchen, und je nach Programm auch Meilen für geflogene Condor-Strecken gutgeschrieben bekommen.
Wichtig ist der Unterschied zwischen zwei Dingen, die im Alltag oft in einen Topf geworfen werden. Meilen sammeln heisst: Du fliegst mit Condor, bezahlst normal in Euro, und ein Partnerprogramm schreibt dir dafür Meilen gut. Meilen einlösen heisst: Du bezahlst den Flug mit Meilen aus einem Partnerprogramm. Beides ist unabhängig voneinander geregelt, und bei Condor fallen die beiden Listen tatsächlich auseinander. Es gibt Programme, in denen du auf Condor sammelst, aber nicht einlösen kannst. Und es gibt den umgekehrten Fall.
Was es dagegen nicht gibt, ist ein Condor-Produkt, das wie ein Meilenprogramm aussieht, aber keines ist. Die Condor Card etwa bündelt Extras wie Sitzplatz oder Gepäck, sie sammelt keine Meilen. Wer also nach einem Condor-Meilenkonto sucht, sucht etwas, das nicht existiert.
Diese Programme buchen Condor, diese nicht
Vier Programme kommen für einen Condor-Prämienflug in Frage: Emirates Skywards, Etihad Guest, JetBlue TrueBlue und, ganz frisch, Qantas Frequent Flyer. Ein fünftes Programm taucht in vielen deutschen Ratgebern auf, funktioniert für Prämienflüge aber nicht, und dieser Punkt ist der wichtigste in diesem Beitrag.
Atmos Rewards, bis vor Kurzem als Alaska Mileage Plan bekannt, ist tatsächlich ein Condor-Partner. Du kannst dort Meilen für geflogene Condor-Strecken sammeln. Einen Condor-Flug mit Atmos-Meilen bezahlen kannst du aber nicht. Condor formuliert das auf der englischsprachigen Seite zum Programm unmissverständlich: Prämienflüge und Upgrades von Atmos Rewards sind auf Condor-Flügen noch nicht verfügbar. Das Wörtchen "noch" lässt offen, dass sich das ändern kann. Heute ist es so.
Wer sich also darauf verlässt, dass die eigenen Alaska-Meilen für den Sommerurlaub reichen, plant an der Realität vorbei. Ich halte das für den häufigsten Irrtum bei diesem Thema, weil die Partnerschaft zwischen Condor und Alaska seit Jahren besteht und viele Texte den Unterschied zwischen sammeln und einlösen nicht sauber ziehen.
Miles & More fehlt in dieser Aufzählung übrigens vollständig, und das ist kein Versehen. Condor führt Miles & More nicht unter seinen Vielfliegerprogrammen. Wer Meilen bei Miles & More liegen hat, kommt damit an keinen Condor-Prämienflug. Das überrascht viele deutsche Leser, weil beide Airlines historisch zusammengehörten.

Die vier Programme, die Condor buchen können
Emirates Skywards
- Prämienflug buchen
- Ja
- Meilen sammeln
- Nein, seit 30.04.2026 beendet
- Einstiegspreis
- ab 3.000 Meilen
- Buchung über
- emirates.com
Qantas Frequent Flyer
- Prämienflug buchen
- Ja, Economy bis Business
- Meilen sammeln
- Keine Angabe
- Einstiegspreis
- Award Chart des Programms
- Buchung über
- qantas.com
Etihad Guest
- Prämienflug buchen
- Ja
- Meilen sammeln
- Keine Angabe
- Einstiegspreis
- Award Chart des Programms
- Buchung über
- etihad.com
JetBlue TrueBlue
- Prämienflug buchen
- Ja
- Meilen sammeln
- Ja, bis 200 % der Distanz
- Einstiegspreis
- Award Chart des Programms
- Buchung über
- jetblue.com
| Günstigster Einstieg Emirates Skywards | Neu seit 1.9.2026 Qantas Frequent Flyer | Etihad Guest | JetBlue TrueBlue | |
|---|---|---|---|---|
| Prämienflug buchen | Ja | Ja, Economy bis Business | Ja | Ja |
| Meilen sammeln | Nein, seit 30.04.2026 beendet | Keine Angabe | Keine Angabe | Ja, bis 200 % der Distanz |
| Einstiegspreis | ab 3.000 Meilen | Award Chart des Programms | Award Chart des Programms | Award Chart des Programms |
| Buchung über | emirates.com | qantas.com | etihad.com | jetblue.com |
Angaben nach den Seiten von Condor und der jeweiligen Programme, Stand September 2026. In dieser Tabelle stehen keine Affiliate-Links.
Emirates Skywards: ab 3.000 Meilen einlösen, sammeln geht nicht mehr
Emirates Skywards ist von allen vier Programmen das interessanteste, und zwar aus einem einfachen Grund: Auf seiner Condor-Partnerseite nennt Emirates einen konkreten Einstiegspreis. Condor-Flüge lassen sich dort ab 3.000 Skywards-Meilen einlösen. Das ist für ein Programm mit distanzabhängigem Award Chart ein niedriger Startwert, und er macht kurze Strecken interessant, für die sich ein Prämienflug sonst kaum lohnt.
Zur Einordnung: 3.000 Meilen sind wenig. Viele Programme verlangen für den kürzesten denkbaren Prämienflug in Europa das Doppelte oder Dreifache. Was dein konkreter Flug kostet, hängt an der Distanz und an der Verfügbarkeit, und das zeigt dir erst die Suche im eingeloggten Skywards-Konto. Der Startwert sagt dir aber, in welcher Grössenordnung du planen kannst.
Es gibt einen Haken, und der wird in älteren Texten regelmässig übersehen. Das Meilensammeln auf Condor-Flügen hat Emirates zum 1. Mai 2026 eingestellt. Skywards-Meilen wurden für Condor-Flüge gutgeschrieben, die bis einschliesslich 30. April 2026 geflogen wurden. Wer danach mit Condor geflogen ist, bekommt dafür keine Skywards-Meilen mehr. Nachträgliche Anträge waren nur für Flüge bis zu diesem Datum möglich.
Für die Praxis heisst das: Emirates Skywards ist bei Condor ein reines Ausgabe-Programm geworden. Du sammelst die Meilen woanders und gibst sie bei Condor aus. Genau deshalb ist die Frage, wie man als Sammler in Deutschland überhaupt an Skywards-Meilen kommt, der eigentlich spannende Teil.
Der deutsche Weg: von Amex-Punkten zum Condor-Flug
Skywards-Meilen bekommt man in Deutschland nicht durchs Fliegen mit Condor, und mit Emirates fliegen die wenigsten regelmässig. Der praktikable Weg führt über Kreditkartenpunkte. American Express führt Emirates Skywards auf seiner deutschen Partnerseite als Transferpartner für Membership Rewards Punkte, im Verhältnis 2 Punkte zu 1 Skywards-Meile.
Damit lässt sich die Rechnung durchziehen. Für den Einstiegspreis von 3.000 Skywards-Meilen brauchst du 6.000 Membership Rewards Punkte. Das ist eine Grössenordnung, die auch ohne Vielfliegerei erreichbar ist. Zum Vergleich: Der Willkommensbonus der Amex Gold liegt bei 50.000 Punkten, das entspricht 25.000 Skywards-Meilen, also einem Vielfachen des Einstiegspreises.
Bevor jetzt jemand die 25.000 durch 3.000 teilt: So funktioniert es nicht. Der Startwert gilt für die kürzesten Strecken. Ein Flug nach Fuerteventura oder auf die Malediven kostet deutlich mehr Meilen als ein Flug innerhalb Europas, und Steuern und Gebühren zahlst du bei jedem Prämienflug zusätzlich in Euro. Die Rechnung sagt dir nur, dass ein Willkommensbonus in dieser Grössenordnung realistisch für mehr als einen Condor-Flug reicht.
Ein Punkt, der leicht untergeht: Der Transfer ist eine Einbahnstrasse. Sind die Punkte einmal bei Skywards, kommen sie nicht zurück. Übertrage deshalb erst, wenn du den Flug in der Skywards-Suche tatsächlich als verfügbar siehst, nicht auf Vorrat. Das gilt für jeden Punktetransfer, bei Condor umso mehr, weil die Ferienstrecken in den Schulferien schnell voll sind.

Wie der Transfer im Detail abläuft, welche Programme sonst noch als Ziel in Frage kommen und wie lange die Gutschrift dauert, steht ausführlich im Beitrag zum Umwandeln von Membership Rewards Punkten. Wer erst einmal überschlagen will, was die eigenen Punkte in Euro wert sind, bekommt im Meilenrechner in wenigen Sekunden eine Antwort.
Karten, deren Punkte bei Emirates Skywards landen
Beide Karten sammeln Membership Rewards Punkte, die sich im Verhältnis 2 zu 1 zu Emirates Skywards übertragen lassen. Das ist der Weg zu einem Condor-Prämienflug.
Amex Gold
Kreditkarten‑Angebot
- Bonus
- 50.000 Willkommenspunkte
- Jahresgebühr
- 240 Euro pro Jahr
- Punkte‑Rate
- 50.000 Punkte entsprechen 25.000 Skywards-Meilen
- Günstigerer Einstieg als die Platinum
- Punkte zu Emirates Skywards übertragbar, 2 zu 1
- Membership Rewards Punkte verfallen nicht, solange die Karte läuft
Amex Platinum
Kreditkarten‑Angebot
- Bonus
- 85.000 Willkommenspunkte
- Jahresgebühr
- 720 Euro pro Jahr
- Punkte‑Rate
- 85.000 Punkte entsprechen 42.500 Skywards-Meilen
- Deutlich höherer Willkommensbonus
- Gleicher Transferweg zu Emirates Skywards
- Lohnt sich nur, wenn du die Guthaben auch nutzt
Empfehlungslinks: Bei einer Beantragung über diese Links erhalte ich eine Provision. Für dich entstehen keine Mehrkosten. Gebühren und Boni nach dem Stand September 2026.
Qantas Frequent Flyer: seit dem 1. September neu dabei
Die jüngste Änderung ist erst wenige Tage alt. Am 1. September 2026 haben Condor und Qantas eine Vielflieger- und Streckenpartnerschaft gestartet. Mitglieder des Qantas Frequent Flyer Programms können ihre Qantas Points seitdem für Prämienflüge mit Condor einlösen, und zwar in Economy Class, Premium Economy Class und Business Class.
Das ist die erste Condor-Partnerschaft, die ausdrücklich alle drei Kabinen umfasst. Interessant wird sie durch Condors Streckennetz: Die Airline bedient nach eigenen Angaben mehr als 90 Ziele in Europa, im Mittelmeerraum, in Nordamerika, Mittelamerika und der Karibik. Für Qantas-Mitglieder öffnet sich damit auf einen Schlag ein europäisches Netz, das dem Programm bisher fehlte.
Für deutsche Sammler ist der Nutzen ehrlicherweise begrenzt, und das sollte man nicht schönreden. Qantas Points sind von Deutschland aus schwer zu bekommen. Die deutsche Amex-Partnerseite führt Qantas nicht als Transferziel für Membership Rewards Punkte. Wer keine Verbindung nach Australien hat, wird sein Punktekonto dort kaum füllen.
Relevant ist die Partnerschaft trotzdem für zwei Gruppen: für alle, die aus beruflichen oder familiären Gründen ohnehin ein Qantas-Konto führen, und für alle, die einen Australienflug mit einem Europaaufenthalt verbinden wollen. Und sie ist ein Signal. Condor öffnet sich weiter für Partnerprogramme, und die Liste der Wege zu einem Condor-Prämienflug ist in den letzten zwei Jahren eher länger als kürzer geworden.
Etihad Guest und JetBlue TrueBlue: die beiden anderen Wege
Etihad Guest führt Condor auf seiner deutschsprachigen Partnerseite als Airline-Partner. Der Hintergrund ist eine strategische Partnerschaft der beiden Airlines, zu der ausdrücklich auch ein Vielfliegerabkommen gehört: Etihad-Guest-Mitglieder können Meilen für Condor-Flüge einlösen. Etihad arbeitet mit distanzbasierten Prämientabellen, deren Werte je nach Partnerairline unterschiedlich ausfallen.
Was ein konkreter Condor-Flug bei Etihad Guest kostet, nenne ich hier bewusst nicht. Ich habe für die Etihad-Prämientabelle zu Condor heute keine belastbare Angabe aus erster Hand gefunden, und eine geschätzte Zahl wäre an dieser Stelle schlimmer als keine. Wer das Programm nutzt, sieht den Preis in der Prämiensuche im eigenen Konto, und das ist ohnehin der einzige verlässliche Weg.
JetBlue TrueBlue ist der praktischste der drei Nicht-Emirates-Wege, weil dort sammeln und einlösen beides funktioniert und weil die Buchung im gewohnten Umfeld läuft. TrueBlue-Mitglieder können Condor-Flüge direkt auf jetblue.com als Prämienflug suchen und mit Punkten bezahlen. Umgekehrt lassen sich für geflogene Condor-Strecken TrueBlue-Punkte sammeln, laut Condor je nach Klasse und Tarif bis zu 200 Prozent der Flugdistanz.
Der Haken ist derselbe wie bei Qantas: An TrueBlue-Punkte kommt man von Deutschland aus schwer heran, solange man nicht regelmässig in den USA unterwegs ist. Für Leser mit einem TrueBlue-Konto aus USA-Reisen ist die Kombination aber attraktiv, gerade auf den Transatlantikstrecken, die Condor ab Frankfurt bedient.
Meilen sammeln auf Condor-Flügen: was heute noch geht
Bis hierher ging es ums Ausgeben. Der umgekehrte Fall ist für die meisten Leser sogar der häufigere: Du hast einen Condor-Flug ganz normal in Euro gebucht und willst wenigstens Meilen dafür gutgeschrieben bekommen. Das geht, aber die Liste ist kürzer als noch vor einem Jahr.
Zwei Programme stehen dafür auf Condors eigener Seite: Atmos Rewards und JetBlue TrueBlue. Bei Atmos Rewards, dem Programm von Alaska Airlines und Hawaiian Airlines, sammelst du auf jedem Condor-Flug Punkte. Bei TrueBlue sammelst du je nach gebuchter Klasse und Tarif bis zu 200 Prozent der Flugdistanz als Punkte. Damit dreht sich das Bild von vorhin genau um: Atmos Rewards, das zum Einlösen nicht taugt, ist zum Sammeln die naheliegende Wahl.
Emirates Skywards fällt seit dem 30. April 2026 als Sammelprogramm weg. Miles & More war nie eine Option. Wer also mit Condor fliegt und sich vorher kein Konto bei Atmos Rewards oder TrueBlue angelegt hat, geht bei der Gutschrift leer aus.
Praktisch heisst das: Die Vielfliegernummer muss vor dem Flug ins Buchungsprofil oder spätestens beim Check-in ins Feld. Condor beschreibt beide Wege, online beim Check-in oder am Schalter. Und weil eine einmal erfolgte Gutschrift sich nicht mehr auf ein anderes Programm umbuchen lässt, lohnt sich die kurze Überlegung vorher, welches der beiden Konten du füttern willst.
Welches Programm bei einem konkreten Flug am meisten gutschreibt und warum diese Entscheidung nur einmal möglich ist, habe ich im Beitrag zum Gutschreiben auf das richtige Vielfliegerprogramm ausführlich durchgerechnet.
So buchst du einen Condor-Prämienflug Schritt für Schritt
Der Ablauf ist bei allen Programmen ähnlich, ich beschreibe ihn am Beispiel von Emirates Skywards, weil das für deutsche Leser der realistischste Weg ist. Wichtig ist vor allem die Reihenfolge: erst suchen, dann übertragen, dann buchen. Wer zuerst Punkte überträgt und danach feststellt, dass kein Platz frei ist, sitzt auf Meilen in einem Programm, das er sonst nicht nutzt.
Beginne mit einem kostenlosen Skywards-Konto. Das dauert wenige Minuten und kostet nichts. Danach suchst du im eingeloggten Konto den gewünschten Condor-Flug in der Prämiensuche und schaust, ob für dein Datum überhaupt Prämienplätze angeboten werden. Erst wenn du einen konkreten Flug mit einem konkreten Meilenpreis vor dir hast, überträgst du die passende Menge Membership Rewards Punkte im Verhältnis 2 zu 1.
Der Transfer dauert je nach Programm unterschiedlich lang, plane dafür Puffer ein und buche keinen Prämienflug auf den letzten Drücker. Sobald die Meilen auf dem Skywards-Konto sind, schliesst du die Buchung ab. Die Steuern und Gebühren zahlst du dabei zusätzlich per Karte, sie sind nicht im Meilenpreis enthalten.
Ein letzter Hinweis zur Verfügbarkeit: Condor ist eine Ferienfluggesellschaft, und Prämienplätze auf Ferienstrecken sind in den Schulferien knapp. Wer flexibel ist und ausserhalb der Ferien fliegt, findet deutlich leichter etwas. Wer an feste Termine gebunden ist, sollte früh suchen.

Checkliste vor der Buchung
Prüfen, ob der Flug überhaupt von Condor durchgeführt wird
Codeshare-Flüge anderer Airlines folgen anderen Regeln.
Kostenloses Konto beim Zielprogramm anlegen
Bei Emirates Skywards in wenigen Minuten erledigt.
Prämienverfügbarkeit für das Wunschdatum suchen
Vor jedem Punktetransfer, nie danach.
Meilenpreis und Steuern zusammen gegen den Barpreis rechnen
Bei günstigen Ferientarifen lohnt sich der Prämienflug nicht immer.
Erst dann Punkte übertragen, im Verhältnis 2 zu 1
Der Transfer ist nicht umkehrbar.
Vielfliegernummer fürs Sammeln separat hinterlegen
Beim Barflug: Atmos Rewards oder TrueBlue, nicht Skywards.
Wenn die Prämiensuche nichts ausspuckt, liegt das selten am Programm und meist an der Verfügbarkeit. Welche Suchtricks dabei wirklich helfen, steht im Beitrag zur Prämienflug-Verfügbarkeit.
Mein Fazit
Condor mit Meilen zu buchen ist möglich, aber der Weg ist ein anderer als bei einer Airline mit eigenem Programm. Für deutsche Sammler läuft er praktisch immer über Emirates Skywards, weil das der einzige der vier Wege ist, an dessen Meilen man hier ohne Umwege kommt: über Membership Rewards Punkte im Verhältnis 2 zu 1. Der Award Chart beginnt bei 3.000 Meilen je Flug, und das ist ein niedriger Einstieg.
Der wichtigste Satz dieses Beitrags ist aber ein negativer: Mit Atmos-Meilen buchst du keinen Condor-Flug, auch wenn viele Ratgeber das anders darstellen. Und mit Miles & More erst recht nicht. Wer diese beiden Punkte kennt, spart sich die Sucherei, die mich selbst schon zweimal Zeit gekostet hat.
Und wenn du ohnehin bar bezahlst: Leg dir vor dem Flug ein Konto bei Atmos Rewards oder JetBlue TrueBlue an. Die Gutschrift kostet nichts und die Nummer ist in zwei Minuten eingetragen. Nachträglich geht das nur begrenzt, und auf ein anderes Programm umbuchen lässt sich eine erfolgte Gutschrift nie.
Haeufig gestellte Fragen
Woher die Zahlen in diesem Beitrag kommen
- 🔎Alle Angaben stammen von den Seiten von Condor, Emirates, Etihad, JetBlue und American Express selbst, abgerufen am 2. September 2026.
- ✂️Zu Etihad Guest, JetBlue TrueBlue und Qantas nenne ich bewusst keine Meilenpreise, weil ich dafür heute keine Angabe aus erster Hand gefunden habe.
- ⚠️Wo verbreitete Ratgeberangaben von den Airline-Angaben abweichen, steht das im Text ausdrücklich dabei.
Prämienpreise und Partnerschaften ändern sich. Prüfe den Meilenpreis immer in der Prämiensuche des jeweiligen Programms, bevor du Punkte überträgst.
Geschrieben von
Simon Edholzer
Gründer von Meilen-Meister. Sammelt selbst aktiv Meilen und Punkte mit Amex Gold, Platinum und Payback Amex — zuletzt 40.000 Membership-Rewards-Punkte über eine einzige Empfehlung — und fliegt damit regelmäßig nach Südostasien. Mehr über mich und meine Methodik
Zuletzt aktualisiert am 02.09.2026


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