Der Flug, auf den ich mich am meisten gefreut hatte, war der, nach dem mein Meilenkonto leerer aussah als vorher. Business Class nach Bangkok, eingelöst mit Meilen, elf Stunden flach liegen und zweimal essen, ohne dass eine Rechnung kam. Zwei Wochen später habe ich aus reiner Gewohnheit ins Konto geschaut, so wie nach jedem Flug. Keine Gutschrift. Keine Meilen, keine Points, nichts. Ich habe damals ehrlich geglaubt, da sei etwas schiefgelaufen.
Es war nichts schiefgelaufen. Ein Flug, den du mit Meilen bezahlst, bringt dir keine neuen Meilen und zählt auch nicht für deinen Status. Das ist keine Panne und kein Sonderfall, sondern eine ausdrückliche Regel in den Teilnahmebedingungen von Miles & More. Sie steht nur an einer Stelle, an die kaum jemand schaut.
Diese Frage wird oft gestellt und selten sauber beantwortet. Wer heute danach sucht, landet überwiegend in Forenthreads, in denen sich Vielflieger gegenseitig versichern, dass sie im Kleingedruckten nichts dazu finden konnten. Ein Teil der Antworten stammt zudem noch aus der Zeit der Statusmeilen, die es bei Miles & More in dieser Form nicht mehr gibt. Deshalb hier die Regel im Wortlaut, die Fundstelle dazu, und vor allem: was daraus für deine Planung folgt. Denn es gibt genau einen offiziellen Weg, Meilen doch noch in Status zu verwandeln, und der hat enge Grenzen.
Auf einen Blick
Die Antwort steht in einer Ziffer, die kaum jemand liest
Wer die Regel sucht, sucht fast immer am falschen Ort. Naheliegend wären die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Award Flights, also genau das Dokument, das die Prämienflüge regelt. Dort steht sie nicht. Sie steht in den Teilnahmebedingungen, dem allgemeinen Regelwerk des Programms, im Abschnitt über das Sammeln. Und zwar unter der Überschrift "Ausschluss der Gutschrift".
Der entscheidende Halbsatz ist "für Leistungen, die durch Einlösung gesammelter Meilen gebucht wurden". Genau das ist ein Prämienflug. Die Formulierung ist dabei bewusst weit gefasst: Sie knüpft nicht an einen bestimmten Tarif an, sondern an die Art der Bezahlung. Ob du einen regulären Award Flight gebucht hast, ein Meilenschnäppchen oder einen Fly Smart Award, spielt also keine Rolle. Alles davon wird durch Einlösen von Meilen gebucht, alles davon fällt unter denselben Ausschluss.
Beachte auch den letzten Teil der Ziffer: ausgeschlossen sind ebenfalls Leistungen, für die du Vorteile aus anderen Bonusprogrammen erhältst. Doppelt sammeln ist also nicht vorgesehen. Und direkt im Anschluss regelt dieselbe Ziffer, dass es auch dann keine Gutschrift gibt, wenn du den Flug gar nicht antrittst oder dein Geld zurückbekommst.

Warum die Prämienflug-Bedingungen die Frage gar nicht beantworten
Ich habe die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Miles & More Award Flights komplett durchsucht, immerhin knapp 23.000 Zeichen. Das Ergebnis ist bemerkenswert: null Treffer. Weder "Meilengutschrift" noch "gutgeschrieben", weder "Statusmeilen" noch "Points" noch "Prämienmeilen" kommen darin auch nur ein einziges Mal vor.
Das erklärt die Verwirrung im Netz ziemlich genau. Wer wissen will, was ein Prämienflug einbringt, liest das Dokument mit "Award Flights" im Titel, findet nichts, und schließt daraus, die Sache sei ungeregelt. In mehreren Forenthreads steht genau dieser Satz sinngemäß: Aus dem Kleingedruckten lasse sich dazu nichts herauslesen. Das stimmt für das eine Dokument und ist für das Programm insgesamt falsch.
Die Award-Flight-Bedingungen regeln, was ein Prämienflug kostet und wie du ihn buchst, umbuchst und stornierst. Was dein Konto dabei einnimmt, regeln sie nicht, und sie sagen das sogar selbst: Gleich im ersten Absatz steht, dass ergänzend stets die Teilnahmebedingungen gelten. Diesen Verweis muss man allerdings erst einmal ernst nehmen und dem zweiten Dokument folgen.
Mir ist genau dasselbe Muster schon einmal begegnet, bei der Frage nach dem Freigepäck auf Prämienflügen. Auch dort schweigen die Award-Flight-Bedingungen, und auch dort ziehen die meisten daraus den falschen Schluss. Es lohnt sich, sich das als Faustregel zu merken: Steht etwas nicht in den Prämienflug-Bedingungen, heißt das fast nie, dass es keine Regel gibt. Es heißt, dass sie woanders steht.
Points, Qualifying Points, HON Circle Points: worum es beim Status überhaupt geht
Ein Teil der kursierenden Antworten ist schlicht veraltet, weil sie noch von Statusmeilen sprechen. Diese Währung führt Miles & More nicht mehr. Heute hängt der Vielfliegerstatus an Points, Qualifying Points und HON Circle Points, und die sind von den Prämienmeilen sauber getrennt. Prämienmeilen gibst du aus, Points nicht. Points sind reine Zählwerte für den Status.
Die Schwellen, die du dafür in einem Kalenderjahr erreichen musst, nennt Miles & More offen: Frequent Traveller wird, wer 650 Points und 325 Qualifying Points sammelt. Für den Senator Status sind es 2.000 Points und 1.000 Qualifying Points. Der HON Circle Status läuft über eine eigene Währung und verlangt 6.000 HON Circle Points in einem Kalenderjahr.
Wichtig ist der Zusatz "in einem Kalenderjahr". Points sind kein Guthaben, das sich über Jahre aufbaut, sondern eine Jahresleistung, die am 1. Januar wieder bei null anfängt. Genau deshalb ist die Frage, ob ein Prämienflug Points bringt, für Vielflieger mehr als eine Spitzfindigkeit. Wer im Herbst ausrechnet, wie er die Schwelle noch erreicht, plant unter Umständen mit Flügen, die gar nicht zählen.
Was ein Flug deinem Konto einbringt, je nach Bezahlart
Flug mit Geld bezahlt
- Prämienmeilen
- Ja
- Points für den Status
- Ja
- Qualifying Points
- Ja
- Grundlage
- Bezahlter Ticketpreis bzw. bezahlte Buchungsklasse (Ziffer 2.2.2)
Prämienflug, mit Meilen gebucht
- Prämienmeilen
- Nein
- Points für den Status
- Nein
- Qualifying Points
- Nein
- Grundlage
- Ausdrücklich ausgeschlossen (Ziffer 2.2.6)
Upgrade Award auf ein bezahltes Ticket
- Prämienmeilen
- Ja, für den bezahlten Teil
- Points für den Status
- Ja, für den bezahlten Teil
- Qualifying Points
- Ja, für den bezahlten Teil
- Grundlage
- Maßgeblich ist die bezahlte Klasse, nicht die geflogene
| Zählt voll Flug mit Geld bezahlt | Prämienflug, mit Meilen gebucht | Upgrade Award auf ein bezahltes Ticket | |
|---|---|---|---|
| Prämienmeilen | Ja | Nein | Ja, für den bezahlten Teil |
| Points für den Status | Ja | Nein | Ja, für den bezahlten Teil |
| Qualifying Points | Ja | Nein | Ja, für den bezahlten Teil |
| Grundlage | Bezahlter Ticketpreis bzw. bezahlte Buchungsklasse (Ziffer 2.2.2) | Ausdrücklich ausgeschlossen (Ziffer 2.2.6) | Maßgeblich ist die bezahlte Klasse, nicht die geflogene |
Quelle: Miles & More Teilnahmebedingungen, Ziffern 2.2.2 und 2.2.6, abgerufen am 11. Oktober 2026.
Die Kettenregel: keine Meilen, also auch keine Points
Es gibt in den Teilnahmebedingungen einen Satz, der die Sache endgültig klarmacht, und zwar für alle Zweifelsfälle auf einmal. Er steht am Ende von Ziffer 2.2.2 und lautet: Eine Gutschrift von Points für einen Flug ist grundsätzlich nur dann möglich, wenn für den jeweiligen Flug auch Meilen gutgeschrieben werden.
Das ist eine Kopplung, und sie wirkt in eine Richtung. Points hängen an den Meilen. Wo keine Meilen gutgeschrieben werden, können auch keine Points entstehen. Da Ziffer 2.2.6 die Meilengutschrift für mit Meilen gebuchte Flüge ausschließt, fällt der Status damit automatisch mit weg. Man braucht dafür keine zweite Regel, und es gibt auch keine.
Dieselbe Ziffer erklärt nebenbei, warum das überhaupt so sein muss. Die Gutschrift der Meilen richtet sich nämlich nach dem bezahlten Ticketpreis einschließlich der Zuschläge der Fluggesellschaft, oder nach der bezahlten Buchungsklasse. Die Gutschrift von Points richtet sich nach der bezahlten Reiseklasse. Dreimal steht dort "bezahlt". Ein Prämienflug hat aber keinen bezahlten Flugpreis, sondern nur Steuern und Gebühren. Es gibt also schlicht keine Bemessungsgrundlage, aus der sich eine Gutschrift errechnen ließe.
Nebenbei fällt mit derselben Logik eine zweite verbreitete Hoffnung weg: Nein, die Steuern und Gebühren, die du für den Prämienflug tatsächlich überweist, retten die Sache nicht. Sie sind kein Ticketpreis im Sinne der Ziffer, und der Ausschluss in 2.2.6 gilt für die Leistung als Ganzes, nicht für einen Teilbetrag davon.
Was auf einem Prämienflug trotzdem für dich arbeitet
Ganz leer geht der Flug dann doch nicht aus, nur eben an einer anderen Stelle. Die Steuern, Gebühren und Zuschläge musst du bezahlen, und zwar mit Geld. Bei einer Langstrecke in der Business Class kommen da schnell dreistellige Beträge zusammen. Dieser Betrag ist ein ganz normaler Kreditkartenumsatz. Wenn du ihn mit einer Karte bezahlst, die Punkte oder Meilen sammelt, sammelst du darauf genauso wie bei jedem anderen Einkauf.
Das ist kein Trick, sondern einfach die Trennung zweier Vorgänge: Der Flug bringt nichts, die Zahlung schon. Wie hoch die Zuzahlung bei Miles & More typischerweise ausfällt und warum sie sich nicht mit Meilen begleichen lässt, habe ich in einem eigenen Beitrag zu Steuern und Gebühren beim Prämienflug aufgeschlüsselt. Für die Statusfrage ist die Zuzahlung allerdings wertlos: Kreditkartenmeilen sind Prämienmeilen, keine Points.
Der zweite Punkt, der oft übersehen wird: Dein Status bleibt während des Prämienflugs natürlich gültig. Du fliegst nicht als Niemand. Lounge-Zugang, Priority Boarding, Freigepäckregelungen nach Statusstufe, all das greift auf einem Prämienticket genauso. Der Flug zahlt nur nichts auf die nächste Statusperiode ein. Wer das verwechselt, hält den Prämienflug für schlechter, als er ist.
Und drittens: Prämienflüge sind weiterhin die mit Abstand lohnendste Art, Meilen auszugeben. Ein Langstreckenflug in der Business Class für Meilen, die du beim Einkaufen gesammelt hast, holt pro Meile ein Vielfaches dessen heraus, was eine Sachprämie bringt. Wenn du wissen willst, was deine Meilen in Euro wert sind, rechne es im Meilenrechner einmal für deine konkrete Strecke durch. Der fehlende Statusnutzen ändert an dieser Rechnung nichts.
Der einzige offizielle Weg, Meilen in Status zu verwandeln
Es gibt ihn tatsächlich, und er ist offiziell dokumentiert: den Meilentausch. Miles & More lässt zu, dass du gesammelte Meilen in Points und Qualifying Points umwandelst. Das ist die einzige Brücke zwischen den beiden Währungen, und sie ist schmal.

Der Umrechnungskurs ist fest und über alle Pakete hinweg gleich: 5.000 Meilen ergeben 20 Points und 20 Qualifying Points, 25.000 Meilen ergeben 100 und 100. Das sind 250 Meilen je Point. Zum Vergleich: Für 25.000 Meilen bekommst du in vielen Fällen schon einen innereuropäischen Hin- und Rückflug. Du gibst also einen kompletten Kurzstreckenflug her, um 100 Points zu bekommen.
Die Bedingungen des Meilentauschs im Überblick
Alle Punkte nach den offiziellen Konditionen für den Meilentausch, abgerufen am 11. Oktober 2026.
Du brauchst eine passende Kreditkarte
In Deutschland geht der Tausch nur mit der Miles & More Gold Credit Card, der Lufthansa Frequent Traveller, Senator oder HON Circle Credit Card der Deutschen Bank. Eine Payback Amex oder eine andere Punktekarte reicht dafür nicht.
Es zählen nur Kreditkartenmeilen
Tauschbar sind ausschließlich Meilen, die du im laufenden oder im vorhergehenden Kalenderjahr für Kreditkartenumsätze erhalten hast. Erflogene Meilen sind nicht tauschbar.
Willkommensbonus und Aktionsmeilen sind ausgeschlossen
Meilen aus dem Willkommensbonus und Mehrfachmeilen aus Aktionen nehmen die Bedingungen ausdrücklich aus. Wer den Tausch einplant, sollte das vorher wissen.
Einmal pro Kalenderjahr, maximal 25.000 Meilen
Der Tausch ist einmalig pro Kalenderjahr möglich und gedeckelt. Du kannst nicht zweimal nachlegen, wenn es am Jahresende knapp wird.
Nur in festen Paketen
Wählbar sind 5.000, 10.000, 15.000, 20.000 oder 25.000 Meilen. Zwischenwerte gibt es nicht.
HON Circle Points sind ausgenommen
Der Tausch liefert Points und Qualifying Points, aber keine HON Circle Points. Für die oberste Statusstufe hilft er also gar nicht.
Die Entscheidung ist endgültig
Ein bestätigter Tausch kann nicht rückgängig gemacht werden. Die Meilen sind weg, auch wenn du den Status am Ende doch nicht erreichst.
Die Rechnung, die den Meilentausch ins Verhältnis setzt
Jetzt wird interessant, was 100 Points eigentlich wert sind. Für den Frequent Traveller, die unterste Statusstufe, brauchst du 650 Points und 325 Qualifying Points in einem Kalenderjahr. Der maximale Tausch deckt davon 100 Points und 100 Qualifying Points ab.

In Prozent: Der Tausch bringt dich bei den Points auf rund 15 Prozent der Schwelle und bei den Qualifying Points auf knapp 31 Prozent. Beim Senator Status mit 2.000 Points sind es noch 5 Prozent. Das ist ein Zuschlag am Rand, kein Weg zum Status. Wer den Tausch als Abkürzung versteht, täuscht sich um eine Größenordnung.
Sinnvoll ist er deshalb genau in einer Lage: Du bist am Jahresende knapp unter einer Schwelle, es fehlen dir ein paar Dutzend Points, und ein weiterer bezahlter Flug lohnt sich nicht mehr. Dann sind 25.000 Meilen ein vertretbarer Preis dafür, eine Statusstufe über die Ziellinie zu schieben. In jeder anderen Lage gibst du Meilen für sehr wenig her.
Meine eigene Faustregel dazu ist simpel geworden: Ich rechne erst im November, wenn feststeht, wie das Jahr tatsächlich gelaufen ist. Vorher ist die Frage ohnehin nicht zu beantworten, und der Tausch lässt sich nicht rückgängig machen.
Upgrade Award: der Fall, in dem du doch sammelst
Eine Konstellation fällt aus dem Muster, und sie ist die wichtigste Ausnahme überhaupt. Beim Upgrade Award kaufst du ein ganz normales bezahltes Ticket, meistens in der Economy, und setzt Meilen nur ein, um in die nächsthöhere Klasse zu kommen. Das Ticket selbst bleibt dabei ein bezahltes Ticket.
Damit greift Ziffer 2.2.6 für den Flug nicht, denn der Flug wurde nicht durch Einlösen von Meilen gebucht. Du sammelst also. Entscheidend ist dabei die Formulierung aus Ziffer 2.2.2: Maßgeblich ist die bezahlte Buchungsklasse und die bezahlte Reiseklasse. Du bekommst die Gutschrift für die Klasse, die du bezahlt hast, nicht für die, in der du am Ende gesessen hast. Das Upgrade hebt deinen Komfort, nicht deine Gutschrift.
Für die Statusplanung ist das der eigentlich brauchbare Hebel. Ein bezahltes Economy-Ticket plus Upgrade Award bringt dir Points, ein Prämienflug in derselben Kabine bringt dir keine. Wenn du ohnehin vorhast, in der Business zu fliegen, und der Status in diesem Jahr knapp wird, ist das die Variante, die beides liefert. Wie Upgrade Awards funktionieren und wann sie sich rechnen, steht im Beitrag zum Upgrade mit Meilen.
Ein Vorbehalt gehört dazu: Welche Buchungsklassen überhaupt sammelberechtigt sind, legen die Teilnahmebedingungen nicht selbst fest, sondern verweisen dafür auf die jeweils aktuellen Miles & More Kommunikationsmedien. Sehr günstige Economy-Tarife können davon ausgenommen sein. Vor dem Buchen lohnt sich deshalb der Blick in die Sammeltabelle für den konkreten Tarif.
Drei Fehler, die beim Status immer wieder passieren
Der erste und häufigste: Prämienflüge in die Jahresplanung einrechnen. Das klingt banal, passiert aber regelmäßig, weil die Flüge im Konto als Reisen auftauchen und sich für den Reisenden nicht anders anfühlen als bezahlte. Wer im Oktober drei Prämienflüge gebucht hat und auf die Schwelle zusteuert, erlebt im Januar eine Überraschung.
Der zweite: auf eine nachträgliche Gutschrift hoffen. Die Teilnahmebedingungen lassen in Ziffer 2.2.7 zu, dass nicht automatisch erfasste Meilen innerhalb von sechs Monaten nachgetragen werden, gegen Vorlage von Bordkarte und Passenger Receipt. Dieses Verfahren gilt aber ausdrücklich nur für Leistungen, die überhaupt zum Sammeln berechtigen. Einen Prämienflug nachtragen zu lassen, funktioniert nicht, weil nicht die Erfassung gefehlt hat, sondern der Anspruch.
Der dritte: den Flug einem anderen Programm gutschreiben wollen. Der Gedanke ist naheliegend, wenn Miles & More nichts gibt. Nur greift der Ausschluss nicht am Programm, sondern an der Art der Buchung, und die Partnerprogramme handhaben das genauso. Ein mit Meilen gebuchtes Ticket ist auch bei Star-Alliance-Partnern kein sammelberechtigtes Ticket.
Wenn du ohnehin überlegst, welchem Programm du deine bezahlten Flüge gutschreiben lässt, lohnt sich diese Entscheidung einmal gründlich. Sie lässt sich pro Flug nur ein einziges Mal treffen. Wie du dabei vorgehst, steht im Beitrag Meilen gutschreiben lassen.
Häufige Fragen zu Meilen und Status beim Prämienflug
Fazit
Ein Prämienflug ist eine Ausgabe, keine Einnahme. Er bringt weder Meilen noch Points, und das steht ausdrücklich so in Ziffer 2.2.6 der Teilnahmebedingungen, auch wenn die Prämienflug-Bedingungen selbst kein Wort darüber verlieren. Die Kopplung in Ziffer 2.2.2 macht daraus eine geschlossene Kette: keine Meilen, also auch kein Status.
Praktisch heißt das dreierlei. Plane Prämienflüge nie als Bausteine für den Status ein. Nutze stattdessen den Upgrade Award, wenn du beides willst, Komfort und Gutschrift. Und behandle den Meilentausch als das, was er ist: ein Notnagel für die letzten Punkte im Dezember, nicht als Strategie. 25.000 Meilen für 100 Points sind ein schlechter Kurs, solange du nicht genau an einer Schwelle stehst.
Das Gute daran: Die Regel ist eindeutig, nachlesbar und ändert nichts am eigentlichen Wert der Meilen. Ein Business-Class-Flug für Punkte, die beim Wocheneinkauf entstanden sind, bleibt das beste Geschäft im ganzen Programm. Er bezahlt nur eben den Flug, nicht den Status.
Geschrieben von
Simon Edholzer
Gründer von Meilen-Meister. Sammelt selbst aktiv Meilen und Punkte mit Amex Gold, Platinum und Payback Amex — zuletzt 40.000 Membership-Rewards-Punkte über eine einzige Empfehlung — und fliegt damit regelmäßig nach Südostasien. Mehr über mich und meine Methodik
Zuletzt aktualisiert am 11.10.2026


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